UN-Bericht: "30 Prozent der Wohnungen im Gazastreifen zerstört oder unbewohnbar"
Eine Erklärung der Vereinten Nationen (UN) hat erneut verdeutlicht, dass die humanitäre Lage im Gazastreifen, der unter schwerem israelischem Beschuss steht, kurz vor dem Zusammenbruch steht. Die UN gaben bekannt, dass 30 Prozent der Wohnungen im Gazastreifen zerstört oder unbewohnbar sind.
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Die Vereinten Nationen haben die erschütternden Verluste, die die Bevölkerung im Gazastreifen durch die Angriffe der israelischen Streitkräfte seit Beginn der Konflikte zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober erlitten hat, im Einzelnen dargelegt.
30 Prozent der Wohnungen im Gazastreifen wurden zerstört oder sind unbrauchbar geworden. Fast eine halbe Million Mädchen und Frauen wurden vertrieben. Fast tausend Frauen haben ihre Ehemänner verloren. Die Lebensbedingungen im Gazastreifen werden immer schwieriger. Es wird berichtet, dass die humanitäre Lage in der Stadt, in der Zivilisten bombardiert werden, kurz vor dem Zusammenbruch steht.
Die Vereinten Nationen (UN) gaben bekannt, dass seit dem 7. Oktober 30 Prozent der Wohneinheiten im Gazastreifen zerstört oder unbewohnbar geworden sind.
900 FRAUEN WITWEN
Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq äußerte sich auf der täglichen Pressekonferenz zu den Entwicklungen im Gazastreifen.
Haq wies darauf hin, dass Rettungsteams aufgrund der anhaltenden Luftangriffe ihre Aufgaben nicht erfüllen könnten, und erklärte unter Berufung auf Informationen des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), dass die Krankenhäuser überfüllt seien.
Haq teilte mit, dass etwa 9.000 Krebspatienten keine Behandlung erhalten könnten, und gab die Information weiter: "Seit dem 7. Oktober sind 30 Prozent der Wohneinheiten im Gazastreifen zerstört oder unbewohnbar geworden."
Haq teilte zudem mit, dass nach Angaben von UN Women 490.000 Frauen und Mädchen vertrieben wurden und etwa 900 Frauen ihre Ehemänner verloren haben und nun verwitwet sind.
Bezüglich des israelischen Angriffs auf die griechisch-orthodoxe Kirche im Gazastreifen, in der Vertriebene Schutz gesucht hatten, sagte Haq: "Wir verurteilen jeden Angriff auf Zivilisten. Nach Ansicht der UN sind alle heiligen Stätten von Angriffen ausgenommen."
Andererseits wurde in einer schriftlichen Erklärung des OCHA festgehalten, dass im Westjordanland in den letzten 24 Stunden 14 Menschen bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler ihr Leben verloren haben.
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