UN betont Lage in Gaza
Der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, Martin Griffiths, äußerte sich zu der Tatsache, dass die Zahl der durch israelische Angriffe getöteten Palästinenser die Marke von 20.000 überschritten hat.
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Martin Griffiths erklärte, dass die Zahl der Todesopfer in Gaza erneut einen schrecklichen und beschämenden Wendepunkt erreicht habe. Er bezeichnete die Ereignisse, die zur Eskalation der Spannungen führten, als abscheulich und die darauffolgenden Geschehnisse als gewissenlos.
ER GING AUF DIE AUSWIRKUNGEN DES KRIEGES EIN
Griffiths betonte, dass alle Parteien verpflichtet seien, ihren Verpflichtungen im Rahmen des humanitären Völkerrechts nachzukommen und Zivilisten zu schützen, und forderte die Freilassung aller Geiseln.
Trotz multilateraler Verurteilungen, des physischen und psychischen Preises sowie der massiven Zerstörung dauere der Konflikt an, so Griffiths. Er fügte hinzu: "Dass der brutale Konflikt in Gaza so lange andauert, wird als unauslöschlicher Schandfleck in unserem kollektiven Gewissen bleiben." Griffiths erneuerte seinen Aufruf zur Beendigung des Konflikts.
Die 1,9 Millionen Palästinenser, die in Gaza unter Waffengewalt und Blockade vertrieben wurden, kämpfen ohne Zugang zu Unterkunft, Nahrung, sauberem Wasser, Medikamenten und medizinischer Versorgung ums Überleben.