UN erzielen trotz sechstem Treffen keine Einigung zu Gaza

Der UN-Sicherheitsrat (UNSC) ist seit dem 7. Oktober zum sechsten Mal nach den Angriffen Israels auf Gaza zusammengetreten, konnte jedoch erneut keine Einigung erzielen.

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Der UN-Sicherheitsrat trat im UN-Hauptquartier in New York zu einer nicht-öffentlichen Sitzung zusammen.

Der stellvertretende ständige Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen, Robert Wood, teilte nach dem Treffen gegenüber der Presse mit: "Derzeit konnte keine Einigung erzielt werden."

UNTERSCHIEDLICHE ANSICHTEN BESTEHEN

Wood erklärte, dass das Thema einer humanitären Feuerpause während der Konflikte zur Sprache gekommen sei, es jedoch innerhalb des Rates weiterhin unterschiedliche Ansichten dazu gebe.

Der ständige Vertreter Chinas bei den Vereinten Nationen, Zhang Jun, teilte mit, dass sie gemeinsam mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) den UN-Sicherheitsrat einberufen hätten, um die Angriffe Israels auf "Krankenhäuser, Flüchtlingslager und UN-Einrichtungen" zu erörtern.

HUMANITÄRE KRISE

Zhang bezeichnete den Tod von mehr als 10.000 Palästinensern im Gazastreifen als "humanitäre Krise" und erklärte, dass im Gazastreifen niemand sicher sei.

Zhang betonte, dass der UN-Sicherheitsrat angesichts dieser schrecklichen Lage dringend eine Resolution verabschieden und eine humanitäre Waffenruhe herbeiführen müsse.

Die ständige Vertreterin der VAE bei den Vereinten Nationen, Lana Nusseibeh, erklärte, dass sich alle Ratsmitglieder der Schwere der humanitären Lage vor Ort bewusst seien und fügte hinzu: "Sie sind sich bewusst, dass sich die Lage verschlechtern wird, wenn die Kämpfe nicht aufhören."

Nusseibeh wies darauf hin, dass ein allgemeiner Konsens darüber bestehe, die humanitäre Lage zu verbessern und den Verlust von Menschenleben zu stoppen, und sagte: "Unsere Priorität ist es, Leben zu retten."