UN-Hochkommissar Türk fordert Verlängerung der Waffenruhe in Gaza

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat in seiner Rede auf der hochrangigen Menschenrechtskonferenz des Europäischen Parlaments die Konfliktparteien in Gaza dazu aufgerufen, die Waffenruhe aus menschenrechtlichen und humanitären Gründen zu verlängern.

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UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk sprach bei der Eröffnung der hochrangigen Menschenrechtskonferenz des Europäischen Parlaments.

Die Konferenz begann mit einer Verzögerung, nachdem eine Gruppe von Demonstranten Slogans wie "Waffenstillstand in Gaza jetzt" und "Stoppt den Völkermord" gerufen hatte.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk erinnerte daran, dass infolge der Einigung zwischen Israel und der Hamas eine "humanitäre Pause" in den Kämpfen eingelegt wurde. Er merkte an, dass diese Situation den Zivilisten eine gewisse Erleichterung verschafft habe und einige Familien nach langer Zeit wieder mit ihren Angehörigen vereint seien.

Türk erklärte: "Der Zugang zu humanitärer Hilfe muss im gesamten Gazastreifen gewährleistet und nachhaltig sein. Ich appelliere an alle, die Einfluss haben, die Waffenruhe aus menschenrechtlichen und humanitären Gründen zu verlängern."