UN: In Gaza gibt es keinen Ort mehr, an den man fliehen kann

Der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, Martin Griffiths, warnte angesichts der israelischen Angriffe auf Rafah, dass die dort lebenden mehr als eine Million Menschen unvorstellbarem Leid ausgesetzt seien, und erklärte: „In Gaza gibt es keinen Ort mehr, an den man fliehen kann.“

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Der UN-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator Martin Griffiths erklärte in einem Beitrag auf seinem X-Account (Twitter), dass die Häuser der Zivilisten in Rafah zerstört, ihre Straßen vermint und ihre Viertel bombardiert würden, und wies darauf hin, dass sie trotz monatelanger Bombardierungen, Hunger und Krankheiten immer wieder vertrieben würden.

In seinem Beitrag stellte Griffiths die Fragen: „Wohin sollen sie gehen? Wie können sie in Sicherheit bleiben?“ und unterstrich, dass es in Gaza keinen Ort mehr gebe, an den man fliehen könne.

Griffiths wies darauf hin, dass Zivilisten geschützt werden müssten, und betonte gleichzeitig, dass die Versorgung mit Unterkünften, Nahrungsmitteln und Gesundheitsdiensten sichergestellt werden müsse.

Martin Griffiths erklärte, dass die mehr als eine Million Menschen in Rafah unvorstellbarem Leid ausgesetzt seien.

In einer schriftlichen Erklärung des israelischen Ministerpräsidentenamtes hieß es, dass „es nicht möglich sei, das Ziel des Krieges zu erreichen, ohne die vier Bataillone der Hamas im Süden Gazas zu vernichten“.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass Benjamin Netanjahu „der israelischen Armee und den Sicherheitsbehörden den Auftrag erteilt habe, einen gemeinsamen Plan zur Evakuierung der dortigen Bevölkerung und zur Vernichtung der Hamas-Bataillone auszuarbeiten, der der Regierung vorgelegt werden soll“.