UN-Koordinator Griffiths bezeichnet die Lage in Gaza als „Verrat an der Menschheit“

Martin Griffiths, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, erklärte, dass die Palästinenser seit Beginn der israelischen Angriffe auf Gaza am 7. Oktober 2023 mit „Tod, Zerstörung und einer von Menschenhand geschaffenen Hungersnot“ konfrontiert seien, und bezeichnete die Geschehnisse in Gaza als „Verrat an der Menschheit“.

12punto

Griffiths teilte über sein Social-Media-Konto X eine Erklärung zum sechsten Monat der israelischen Angriffe auf Gaza.

Griffiths betonte, dass die Bevölkerung von Gaza seit Beginn der israelischen Angriffe am 7. Oktober ständig mit „Tod, Zerstörung und einer von Menschenhand geschaffenen Hungersnot“ konfrontiert sei, und erklärte: „Dieser Krieg fordert jeden Tag mehr zivile Opfer.“

Griffiths wies darauf hin, dass die Palästinenser mit jeder Sekunde, in der der Konflikt andauert, „Schmerz und Leid“ erfahren, und bewertete die Situation mit den Worten: „Wie ich und viele andere bereits mehrfach gesagt haben, ist es längst überfällig, diesen Krieg zu beenden.“

'DER VERRAT MUSS GEAHNDET WERDEN'

Griffiths erklärte, dass in Gaza niemand sicher sei und es keinen Ort gebe, an dem man Schutz finden könne. Er betonte, dass die humanitären Hilfsmaßnahmen internationaler und regionaler Organisationen in Gaza aufgrund von „Bombardierungen, Unsicherheit und der Behinderung des Zugangs“ behindert würden.

Griffiths bezeichnete die Geschehnisse in Gaza als „Verrat an der Menschheit“ und erklärte, dass dieser Verrat zur Rechenschaft gezogen werden müsse.

Griffiths fügte hinzu: „Heute sind meine Gedanken bei den Familien der Getöteten, Verletzten oder Geiseln sowie bei all jenen, die den Schmerz ertragen müssen, nicht zu wissen, wie es ihren Liebsten geht.“