UN reagieren auf Israels Angriff auf 'Flüchtlingslager'

Die Vereinten Nationen (UN) haben auf den israelischen Angriff auf das Flüchtlingslager Dschabaliya reagiert und darauf hingewiesen, dass dabei "zahlreiche Zivilisten getötet wurden".

AA

Der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths gab nach seinem zweitägigen Besuch in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten eine schriftliche Erklärung ab.

''DAS IST DIE JÜNGSTE GRÄUELTAT, DIE ÜBER DIE MENSCHEN IM GAZA-STREIFEN HEREINGEBROCHEN IST''

Griffiths wies auf die dringende humanitäre Lage in der Region hin und erklärte: "Nach den jüngsten Angriffen auf das Flüchtlingslager Dschabaliya im Gazastreifen wurde über den Tod zahlreicher Zivilisten berichtet. Dies ist die jüngste Gräueltat, die über die Menschen im Gazastreifen hereingebrochen ist, in einem Krieg, der eine immer erschreckendere Phase erreicht hat und zunehmend verheerende humanitäre Folgen nach sich zieht."

Griffiths betonte, dass die Angehörigen der mehr als 1400 auf israelischer Seite getöteten Menschen sowie der über 200 Geiseln "weiterhin in Schmerz leben", während im Gazastreifen Zivilisten, "darunter Frauen und Kinder", "durch Bomben getötet werden".

''DIE MENSCHEN IM GAZA-STREIFEN WERDEN DURCH BOMBEN GETÖTET''

Griffiths erklärte, dass der 7. Oktober und die Zeit danach "unauslöschliche Spuren" im Leben von Millionen Menschen hinterlassen hätten: "Im Gazastreifen werden Frauen, Kinder und Männer ausgehungert, sind traumatisiert und werden durch Bomben getötet. (Die Menschen im Gazastreifen) haben jeglichen Glauben an die Menschheit und jede Hoffnung auf die Zukunft verloren. Ihre Verzweiflung ist mit Händen zu greifen."