UN-Stellungnahme zu Israels Angriffen im Libanon
Jean-Pierre Lacroix, der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen (UN) für Friedenssicherungseinsätze, erklärte, dass die Sicherheit der UN-Friedenstruppen im Libanon "zunehmend gefährdet" sei und die operativen Aktivitäten seit dem 23. September nahezu zum Stillstand gekommen seien.
İHA
Die Angriffe Israels auf den Libanon haben auch die Aktivitäten der UN in der Region negativ beeinflusst. Jean-Pierre Lacroix, der Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen (UN) für Friedenssicherungseinsätze, erklärte bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass die Sicherheit der UN-Friedenstruppen im Libanon "zunehmend gefährdet" sei.
Lacroix wies darauf hin, dass Israel mit "Merkava-Panzern" und Baumaschinen in mehrere Gebiete eingedrungen sei, und erinnerte daran, dass die Hisbollah weiterhin über die Blaue Linie hinweg das Feuer eröffne.
"FRIEDENSTRUPPEN SIND IN IHREN BASEN GEFANGEN"
Lacroix merkte an, dass die operativen Aktivitäten seit dem 23. September nahezu zum Stillstand gekommen seien, und sagte: "Die Friedenstruppen sind seit geraumer Zeit in ihren Basen gefangen."
Lacroix betonte, dass die als UNIFIL bekannte Mission bereit sei, alle Bemühungen für eine diplomatische Lösung zu unterstützen, und fügte hinzu: "UNIFIL ist damit beauftragt, die Umsetzung der Resolution 1701 zu unterstützen. Wir müssen jedoch darauf bestehen, dass es die Aufgabe der Parteien ist, die Bestimmungen dieser Resolution umzusetzen."
Lacroix kritisierte die militärische Präsenz der israelischen Armee in der Nähe von UN-Einrichtungen und unterstrich, dass die israelische Armee verpflichtet sei, den Status der UNIFIL sowie deren Personal und Einrichtungen zu schützen. Lacroix dankte den Mitgliedsländern, die zur UNIFIL beitragen, und fügte hinzu, dass die starke Unterstützung des UN-Sicherheitsrates wichtiger denn je sei.