Unbekannte Drohnen über Militärstützpunkt in Belgien gesichtet
Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken gab bekannt, dass am Samstag und gestern Abend über dem Militärstützpunkt Marche-en-Famenne im Land unbekannte Drohnen gesichtet wurden.
İHA
In Belgien wurden über dem Militärstützpunkt Marche-en-Famenne im Süden des Landes unbekannte Drohnen gesichtet. Nachdem der Vorfall der Polizei gemeldet wurde, leiteten Sicherheits- und Geheimdienstbehörden entsprechende Maßnahmen ein.
Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken erklärte dazu: „Unsere Soldaten haben am Samstagabend 4 oder 5 Drohnen entdeckt, die über wichtige Bereiche unseres Militärstützpunkts flogen.
Hier befinden sich die Hauptkaserne unserer Armee sowie wichtige Infrastruktureinrichtungen. Diejenigen, die diese Drohnen steuerten, waren keine Amateure, sondern Profis. Sie zielten darauf ab, wichtige Informationen über den Stützpunkt zu erlangen“, sagte er.
Francken gab zudem an, dass gestern Abend über demselben Militärstützpunkt zwei weitere unbekannte Drohnen gesichtet wurden.
In seiner Erklärung äußerte Minister Francken, dass die Entwicklungen Teil eines hybriden Krieges seien und versucht werde, in Europa Panik zu verbreiten und das Land einzuschüchtern. Obwohl in der belgischen Presse Berichte über eine mögliche Rolle Russlands bei den Angriffen erschienen, teilte Minister Francken mit, dass dies derzeit noch nicht bestätigt werden könne.
Francken hatte bereits zuvor in einer Presseerklärung scharfe Kritik an Russland geübt. Auf die Frage, was er von der Möglichkeit eines russischen Raketenangriffs auf Brüssel halte, hatte Francken geantwortet: „Wenn Russland Brüssel angreift, löschen wir Moskau von der Landkarte.“