UNRWA-Erklärung: 'Nirgendwo im Gazastreifen ist es sicher'

Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) hat erklärt, dass es im Gazastreifen keinen sicheren Ort mehr gibt.

İHA

Israel setzt seine Angriffe auf zivile Siedlungsgebiete im Gazastreifen fort.

STATISTIKEN VERÖFFENTLICHT

In einer Erklärung des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wurde mitgeteilt, dass bei den Angriffen auf den Gazastreifen im vergangenen Monat 66 Menschen in 50 UNRWA-Einrichtungen getötet und 540 weitere verletzt wurden.

Das UNRWA betonte, dass die Einrichtungen unter der Flagge der Vereinten Nationen stünden, und erklärte: „Menschen, die in Schulen Schutz suchten, wurden an Orten getötet, die nach internationalem humanitärem Recht geschützt sein sollten.“ Das UNRWA fügte hinzu: „Nirgendwo im Gazastreifen ist es sicher.“

89 UNRWA-MITARBEITER GETÖTET

Bei den israelischen Angriffen sind bisher 89 UNRWA-Mitarbeiter ums Leben gekommen, die den Palästinensern im Gazastreifen Hilfe leisteten.

Unterdessen teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit, dass seit dem 7. Oktober bei den israelischen Angriffen 10.328 Palästinenser getötet wurden, darunter 4.237 Kinder, und 25.956 Palästinenser verletzt wurden, darunter 8.663 Kinder.