UNRWA-Generalkommissar Lazzarini: 'Keine Worte können das Grauen beschreiben, das die Menschen in Gaza erleben'

Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat sich zur Lage in Gaza geäußert. Lazzarini erklärte: „Keine Worte können das Grauen beschreiben, das die Menschen in Gaza erleben.“

İHA

Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, hat sich zur Lage in Gaza geäußert.

Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Philippe Lazzarini, sagte: „Seit Beginn des Krieges vor sechs Monaten können keine Worte das Grauen beschreiben, das die Menschen in Gaza erleben.“

Lazzarini kritisierte die beispiellosen Angriffe Israels auf Krankenhäuser und UN-Einrichtungen unter Missachtung des humanitären Völkerrechts und erklärte: „Dieser Krieg ist durch den Missbrauch von Technologien, die darauf abzielen, Menschen massenhaft zu schaden, noch viel schlimmer geworden.“

Lazzarini wies darauf hin, dass die durch die von Israel verhängte Blockade verursachte Hungersnot die Situation weiter verschlimmere.

Lazzarini forderte die Freilassung aller Geiseln in Gaza sowie eine sofortige Waffenruhe und betonte, dass Israel weitere Grenzübergänge öffnen und alle Beschränkungen für das UNRWA ohne weitere Verzögerung aufheben müsse.