Unterstützung für rechtsextreme Partei durch Elon Musk
Der US-amerikanische Tech-Milliardär Elon Musk hat seine Unterstützung für die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) erklärt. Musks Unterstützung löste eine Welle der Kritik aus.
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Der US-amerikanische Tech-Gigant Elon Musk hat über die von ihm geführte Social-Media-Plattform X seine Unterstützung für die Alternative für Deutschland (AfD) erklärt, die in Deutschland an der Spitze der rechtsextremen Parteien steht. Musk äußerte: "Nur die AfD kann Deutschland retten."
Scholz erklärte auf einer Pressekonferenz in Bezug auf Musks Äußerungen, dass die Meinungsfreiheit "auch für Multimilliardäre gilt" und fügte hinzu: "Das bedeutet auch, dass man Dinge sagen kann, die nicht richtig sind und keine guten politischen Ratschläge enthalten."
Der ehemalige Finanzminister Christian Lindner von der FDP, den Scholz im November entließ, was zum Zusammenbruch der Koalitionsregierung führte, forderte Musk dazu auf, "nicht vorschnell aus der Ferne zu urteilen". Lindner sagte: "Die Kontrolle der Migration ist für Deutschland von entscheidender Bedeutung, aber die AfD ist eine rechtsextreme Partei, die sich gegen Freiheit und Wirtschaft stellt."
Auch eine Gruppe deutscher Abgeordneter reagierte auf Musks Kommentar. Dennis Radtke, Abgeordneter der konservativen CDU im Europäischen Parlament, sagte gegenüber der Zeitung Handelsblatt: "Dass eine wichtige Figur der künftigen US-Regierung sich in deutsche Wahlen einmischt, ist bedrohlich, verstörend und inakzeptabel." Radtke bezeichnete Musk als "eine Bedrohung für die Demokratie der westlichen Welt".