Uran im Trinkwasser in Griechenland entdeckt: Ausnahmezustand ausgerufen
In der nordgriechischen Stadt Serres wurde der Ausnahmezustand für drei Siedlungen ausgerufen, nachdem gefährliche Mengen an Uran im Trinkwasser festgestellt wurden.
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Wie der griechische Staatssender ERT berichtet, zielt die vom Generalsekretariat für Katastrophenschutz für die Siedlungen Serres, Lefkonas und Kristos getroffene Entscheidung zum Ausnahmezustand darauf ab, die Bewältigung des Uranproblems im Wasser zu erleichtern.
Die auf Antrag der Bürgermeisterin von Serres, Varvara Bitlianga, getroffene Entscheidung zum Ausnahmezustand gilt bis zum 26. Juni.
Diese Maßnahme ermöglicht es den betroffenen Gemeinden und Institutionen, auf finanzielle Mittel zuzugreifen, die in Notfällen eingesetzt werden können, und beschleunigt den Prozess zur Lösung des Problems, um die Bürger zu unterstützen.
Bei Kontrollen in der vergangenen Woche in Serres wurde im Trinkwasser ein gefährlicher Uranwert festgestellt, woraufhin in fünf Siedlungsgebieten das Trinken des Wassers sowie dessen Verwendung zum Kochen untersagt wurde.