Ursache für Hubschrauberabsturz im Januar: Pinguin in der Kabine
Wie bekannt wurde, war ein Pinguin, der entgegen der Flugvorschriften in die Kabine mitgenommen wurde, die Ursache für einen Hubschrauberabsturz in der Republik Südafrika am 19. Januar.
AA
Die südafrikanische Zivilluftfahrtbehörde (SACAA) hat einen Bericht über den Hubschrauberabsturz in der Provinz Ostkap veröffentlicht.
Dem Bericht zufolge ereignete sich der Unfall, weil ein Pinguin entgegen der geltenden Flugvorschriften in die Kabine gebracht worden war.
Der Pinguin, der in einer Kiste von einem auf dem Vordersitz sitzenden Forscher transportiert wurde, versuchte während des Starts aus der Kiste zu entkommen.
Dabei kippte die Kiste auf das Bedienfeld vor dem Piloten, was dazu führte, dass der Hubschrauber, der sich erst in einer Höhe von 15 Metern befand, scharf nach rechts neigte.
Da der Pilot die Kontrolle nicht wiedererlangen konnte, stürzte der Hubschrauber 20 Meter vom Startpunkt entfernt ab und wurde schwer beschädigt; bei dem Unfall kamen weder Menschen noch der Pinguin zu Schaden, auch Verletzte gab es nicht.
Im Bericht wurde darauf hingewiesen, dass der Pilot die Flugvorschriften bezüglich der sicheren Unterbringung des Pinguins in einer fixierten Box missachtet habe. Es wurde betont: "Dieser Unfall unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung etablierter Sicherheitsprotokolle und luftfahrttechnischer Sicherheitsverfahren."