US-amerikanische und ukrainische Beamte treffen sich in Riad

US-amerikanischen Medienberichten zufolge werden US-amerikanische und ukrainische Beamte nächste Woche in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zusammenkommen, um über eine Lösung des Russland-Ukraine-Krieges zu beraten. Steve Witkoff, der Sondergesandte von US-Präsident Trump, bestätigte nach den Berichten, dass ein Treffen mit der Ukraine in Saudi-Arabien im Rahmen eines Friedensabkommens vereinbart wurde.

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Wie berichtet wird, werden US-amerikanische und ukrainische Beamte nächste Woche in Saudi-Arabien zusammenkommen, um Gespräche über eine Lösung des Russland-Ukraine-Krieges zu führen.

US-Medienberichten zufolge bereiten sich die Vertreter beider Länder darauf vor, am kommenden Mittwoch in Riad zusammenzutreffen.

Nachdem zuvor bereits Gespräche zwischen den USA und Russland in Riad stattgefunden hatten, wird nun erwartet, dass sich die US-amerikanischen und ukrainischen Delegationen zu Verhandlungen über den Friedensprozess an einen Tisch setzen.

Es wurde bekannt gegeben, dass die US-Delegation den Sondergesandten von Donald Trump, Steve Witkoff, Außenminister Marco Rubio und den Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz umfassen wird, während die ukrainische Delegation von Andrei Jermak, dem Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, geleitet wird.

Steve Witkoff, der Sondergesandte von US-Präsident Trump, bestätigte ebenfalls, dass ein Treffen mit der Ukraine in Saudi-Arabien im Rahmen eines Friedensabkommens vereinbart wurde.

Witkoff erklärte zudem: „Die Agenda des US-ukrainischen Treffens in Saudi-Arabien wird die Grundlagen für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges sowie einen sechsmonatigen Waffenstillstand umfassen.“

WAS NACH DER DISKUSSION GESCHAH?

US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj waren am Freitag, dem 28. Februar, bei einem Treffen im Oval Office vor laufenden Kameras aneinandergeraten. In der Folge wurde die angekündigte gemeinsame Pressekonferenz abgesagt, Selenskyj verließ das Weiße Haus allein, und ein Abkommen über Seltene Erden wurde nicht unterzeichnet.

Trump hatte argumentiert, Selenskyj habe dem „amerikanischen Volk gegenüber Respektlosigkeit gezeigt“, während Selenskyj erklärte, er habe nichts Falsches getan, wofür er sich entschuldigen müsste.

Am Dienstagabend sprach Trump vor dem Kongress und erklärte, Selenskyj habe ihm einen Brief geschickt, in dem er zum Ausdruck brachte, dass die Ukraine bereit sei, das Abkommen über Seltene Erden zu unterzeichnen und Friedensgespräche aufzunehmen.

Unterdessen bestätigte der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, dass man nach der Auseinandersetzung zwischen Trump und Selenskyj im Oval Office die geheimdienstliche Unterstützung und die militärischen Lieferungen an das Land vorübergehend eingestellt habe, betonte jedoch, dass dies nur von vorübergehender Dauer sei.