US-Beamter Sullivan: „Konflikt im Nahen Osten könnte sich ausweiten“
Der US-Beamte Jake Sullivan warnte vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten und erklärte, dass Washington versuche, einen sicheren Korridor für die Ausreise von Amerikanern aus dem Gazastreifen zu finden.
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Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, erklärte gegenüber dem Fernsehsender CBS, dass man sich darauf konzentriere, den Menschen, die den Gazastreifen verlassen, Zugang zu Nahrung, Wasser und Unterkünften zu ermöglichen.
Sullivan wies auf das Risiko einer Ausweitung dieses Konflikts sowie auf die Gefahr einer zweiten Front im Norden hin und fügte hinzu: „Natürlich unter Einbeziehung des Iran“.
Wie euronews berichtet, sagte Sullivan, dass Amerika besorgt über die Hisbollah im Libanon und deren Stellvertreterkräfte sei.
Sullivan betonte, dass die Mehrheit der Bevölkerung im Gazastreifen nichts mit der Hamas zu tun habe, und erklärte, dass die Menschen im Gazastreifen Sicherheit und Respekt verdienten.
Jake Sullivan stellte zudem klar, dass sich Amerika nicht in die militärische Planung Israels einmische, merkte jedoch an, dass man die israelischen Behörden in Gesprächen dazu aufrufe, das Völkerrecht einzuhalten und demokratische Rechte zu achten.
DIE LAGE IN DER REGION
Behörden im Gazastreifen geben an, dass nach den Angriffen der Hamas bei den israelischen Luftangriffen auf die Region mehr als 2300 Menschen ums Leben gekommen sind und etwa 10000 weitere verletzt wurden. Die Krankenhäuser in der Region versuchen aufgrund der hohen Zahl an Todesopfern und Verletzten unter extrem schwierigen Bedingungen weiterzuarbeiten.