Erste Stellungnahme von US-Finanzminister Bessent zur Aussetzung der Zölle: Wir haben die Länder belohnt

Scott Bessent beantwortete im Weißen Haus Fragen von Pressevertretern, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, die Zölle auf Waren aus China auf 125 Prozent zu erhöhen.

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Bessent wies darauf hin, dass Trumps Strategie mehr als 75 Länder an den Verhandlungstisch gebracht habe, und erklärte, dass Länder, die keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen hätten, „belohnt“ worden seien.

Bessent betonte, dass man für Länder, die zu Verhandlungen bereit seien, auf den Basiszoll von 10 Prozent zurückkehren werde, und hob hervor, dass China aufgrund der Eskalation der Spannungen mit einem Zollsatz von 125 Prozent konfrontiert sei.

Auf die Frage, ob Mexiko und Kanada ebenfalls in den 10-Prozent-Zoll einbezogen seien, antwortete Bessent mit „Ja“.

„ER WILL PERSÖNLICH IN DIE VERHANDLUNGEN EINGREIFEN“

Finanzminister Scott Bessent bezeichnete China als die unausgewogenste Volkswirtschaft der modernen Weltgeschichte und als größte Quelle der Handelsprobleme der USA.

Bessent behauptete, dass China auch für den Rest der Welt ein Problem darstelle, und sagte: „Ich nenne das keinen Handelskrieg. Aber ich sage, dass China die Lage eskaliert hat, Präsident Trump sehr mutig darauf reagiert hat und wir mit unseren Handelspartnern an einer Lösung arbeiten werden.“

Minister Bessent erklärte, dass Trump ein großes Verhandlungsinstrument geschaffen habe, und berichtete, dass von den Verbündeten der Wunsch nach Verhandlungen in gutem Glauben geäußert worden sei.

Bessent teilte mit, dass bisher mehr als 75 Länder Kontakt mit ihnen aufgenommen hätten, und fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass diese Zahl nach heute noch weiter steigen wird. Der Prozess wird etwas Zeit in Anspruch nehmen und Präsident Trump möchte persönlich in die Angelegenheit involviert sein. Deshalb legen wir eine 90-tägige Pause ein.“

„KEINE REAKTION AUF DIE MÄRKTE“

Scott Bessent sagte, dass die Basiszölle von 10 Prozent weiterhin in Kraft bleiben würden.

Bessent betonte, dass die Aussetzung der Zölle nicht aufgrund der Marktreaktionen erfolgt sei, und merkte an, dass der Markt verstanden habe, dass die Zollsätze, die man in der vergangenen Woche gesehen habe, nun eine Obergrenze darstellten und man nun etwas mehr Klarheit gewonnen habe.