US-Finanzminister Bessent signalisiert Einigung bei Zöllen
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass man wahrscheinlich eine Einigung mit Verbündeten in Zollfragen erzielen könne und anschließend gemeinsam als Gruppe auf China zugehen könne.
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Bessent sprach auf einer Veranstaltung der American Bankers Association in der Hauptstadt Washington.
Er wies darauf hin, dass an den Märkten eine gewisse Unsicherheit herrsche, fügte jedoch hinzu: "Aber die Unternehmen, mit denen ich spreche, sagen mir im Allgemeinen, dass die Wirtschaft sehr robust ist. Wir haben am vergangenen Freitag sehr gute Beschäftigungszahlen erhalten. Ich denke also, dass wir uns in einer ziemlich guten Lage befinden."
Bessent betonte, dass andere Länder keine Vergeltungsmaßnahmen ergreifen sollten, und erinnerte daran, dass die in der vergangenen Woche angekündigten Zollniveaus die Obergrenze darstellten, sofern keine Vergeltung erfolge.
Bessent unterstrich, dass viele Länder mit den USA über Zölle verhandeln wollten, und erklärte, dass US-Präsident Donald Trump mit den Staats- und Regierungschefs von Japan und Südkorea gesprochen habe und auch eine Delegation aus Vietnam eingetroffen sei.
Mit Blick auf Chinas Vergeltungsmaßnahmen sagte Bessent: "Was die Eskalation betrifft, ist China leider der größte Übeltäter im globalen Handelssystem und das einzige Land, das die Lage eskaliert."
WARNUNG AN DIE EU VOR EINER ANNÄHERUNG AN CHINA
Bessent kritisierte die Äußerungen des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez zur Annäherung der Europäischen Union (EU) an China und warnte: "Das wäre, als würde man sich selbst die Kehle durchschneiden."
Bessent erklärte, dass man wahrscheinlich eine Einigung mit den Verbündeten erzielen könne, und fügte hinzu: "Sie sind gute Verbündete in militärischer Hinsicht, aber nicht perfekt in wirtschaftlicher Hinsicht. Wir können später als Gruppe auf China zugehen."
Er sagte zudem, dass die Verhandlungen über den Steuerentwurf besser liefen als erwartet, und betonte, dass man den öffentlichen Sektor entlasten und den Privatsektor wieder zum Motor der Wirtschaft machen wolle.