US-Haushaltsdefizit im Juli bei 244 Milliarden Dollar
Das Haushaltsdefizit der US-Bundesregierung stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent auf 244 Milliarden Dollar.
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Das US-Finanzministerium hat den Haushaltsbilanzbericht für den Monat Juli veröffentlicht.
Demnach wurde das Haushaltsdefizit der Bundesregierung für den Monat Juli des laufenden Fiskaljahres 2024, das am 1. Oktober 2023 begann und am 30. September 2024 endet, auf 244 Milliarden Dollar beziffert.
Die Bundesregierung hatte im gleichen Monat des Vorjahres ein Haushaltsdefizit von 221 Milliarden Dollar verzeichnet. Damit stieg das Haushaltsdefizit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent.
Die Markterwartungen für die Haushaltsbilanz in diesem Zeitraum lagen bei einem Defizit von 254,3 Milliarden Dollar.
Während die Einnahmen der Regierung im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent auf 330 Milliarden Dollar stiegen, erhöhten sich die Ausgaben um 16 Prozent auf 574 Milliarden Dollar.
Das kumulierte Haushaltsdefizit im Land belief sich bis Juli, dem zehnten Monat des Fiskaljahres 2024, auf 1,5 Billionen Dollar, was einem Rückgang von 6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht.
Das besagte Defizit hatte im gleichen Zeitraum des Vorjahres bei 1,6 Billionen Dollar gelegen.
Die Ausgaben in den ersten 10 Monaten des Fiskaljahres stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 5,6 Billionen Dollar, während die Einnahmen um 11 Prozent auf 4,1 Billionen Dollar zunahmen.
Unterdessen wächst die Zinslast der US-Staatsverschuldung weiter; die Zinskosten erreichten in den ersten 10 Monaten des Fiskaljahres 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 32 Prozent auf 956 Milliarden Dollar.
Das US-Haushaltsdefizit war im Fiskaljahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 1,7 Billionen Dollar gestiegen.