US-Justiz stoppt Trumps Entscheidung gegen Harvard
Ein Bundesrichter in Boston hat die Beschränkungen der Trump-Regierung für Visa ausländischer Studierender an der Harvard University vorläufig ausgesetzt.
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Die Bezirksrichterin von Boston, Allison Burroughs, hat die Umsetzung des Dekrets in dem von der Harvard University gegen die Trump-Regierung angestrengten Verfahren gestoppt. Sie begründete dies damit, dass der Universität ein "dringender und nicht wiedergutzumachender Schaden" drohen könnte. Das Dekret sah Beschränkungen für die Visa ausländischer Studierender vor, die an der Harvard University studieren wollten.
Die Harvard-Leitung hatte den Rechtsweg beschritten und argumentiert, dass das am 5. Juni unterzeichnete Dekret, welches die Aufnahme neuer ausländischer Studierender mit F-, M- oder J-Visa in die USA aussetzte, rechtswidrig sei.
DROHUNGEN DER BUNDESREGIERUNG GEGENÜBER UNIVERSITÄTEN
Die Trump-Regierung hatte mehreren Universitäten, darunter Harvard, mit dem Einfrieren von Bundesmitteln aufgrund von Pro-Palästina-Demonstrationen und Diversitätsprogrammen gedroht. In diesem Prozess gründeten das Justizministerium und andere Bundesbehörden eine "Task Force zur Bekämpfung von Antisemitismus", um Maßnahmen gegen solche Aktivitäten zu ergreifen.
Es war beschlossen worden, die für Harvard vorgesehenen Mittel in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar sowie einen Vertragswert von 60 Millionen Dollar einzufrieren; die Universität hatte diese Entscheidung vor Gericht angefochten.
Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte der Universität Harvard in einem Schreiben mitgeteilt, dass die Aufnahme internationaler Studierender gestoppt werde. Richterin Burroughs gab jedoch bekannt, dass sie auch diese Entscheidung vorläufig ausgesetzt habe.