US-Kongress veröffentlicht 20.000 Epstein-Dokumente: Auch Trumps Name wird genannt
Das US-Repräsentantenhaus hat 20.000 Dokumente des wegen Sexualverbrechen verurteilten Jeffrey Epstein veröffentlicht. Unter den Unterlagen taucht auch der Name des ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf. Zudem ermöglicht die Website „Jmail“ die Durchsicht von Epsteins E-Mail-Korrespondenz.
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Letzte Woche veröffentlichte der Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des US-Repräsentantenhauses 20.000 Dokumente des wegen Sexualverbrechen verurteilten Jeffrey Epstein.
Zu den veröffentlichten Unterlagen gehören Tausende E-Mails und Nachrichten, die Epstein mit zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten austauschte, darunter Ghislaine Maxwell, der politische Stratege Steve Bannon, der Journalist Michael Wolff und der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers. In diesen Dokumenten wird der Name des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in einigen Korrespondenzen indirekt und in anderen direkt erwähnt.
EPSTEINS E-MAILS KÖNNEN ÜBER „JMAIL“ EINGESEHEN WERDEN
Die E-Mails können interessanterweise auch über eine Website namens „Jmail“ eingesehen werden. Die „Jmail“-Seite ähnelt optisch stark der Gmail-Oberfläche, jedoch mit einem Unterschied: Öffnet man die Seite, erscheint in der oberen rechten Ecke ein lächelndes Profilfoto von Epstein. Klickt man auf das Foto, erscheint der Schriftzug „Hi Jeffrey!“ (Hallo Jeffrey!). Im Posteingang kann man durch Tausende Nachrichten navigieren, die wie in einem normalen E-Mail-Konto angeordnet sind.
„JMAIL“ VERBINDET E-MAILS MIT DER OPTIK
Anstatt die klassischen Kategorien von Gmail zu verwenden, bietet die „Jmail“-Plattform ein System, das Listen der Personen enthält, die mit Epstein korrespondiert haben. Nutzer können diese Korrespondenzen durchsuchen und so auf den E-Mail-Verkehr zwischen dem ehemaligen Präsidenten Trump, anderen bekannten Persönlichkeiten und Epstein zugreifen.
TRUMPS NAME TAUCHT AUCH IN DEN VERSENDETEN E-MAILS AUF
In einem Teil der E-Mail-Korrespondenzen in den veröffentlichten Dokumenten wird Trumps Name direkt genannt, während er in anderen nur indirekt vorkommt.