Spektakuläre Behauptung über Netanyahu im Zusammenhang mit der Khamenei-Operation in US-Medien! Wer rief vor dem Angriff wen an?

Laut einem Bericht des US-amerikanischen Nachrichtenportals Axios soll der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu vor dem Angriff, bei dem der iranische Religionsführer Ali Khamenei und hochrangige Berater ums Leben kamen, den US-Präsidenten Donald Trump angerufen und ihn über die Geheimdienstinformationen zu dem Treffen informiert haben.

İHA

Die US-amerikanische Nachrichtenseite Axios hat eine bemerkenswerte Behauptung über den Angriff veröffentlicht, der die Spannungen zwischen Israel und dem Iran auf den Höhepunkt getrieben hat. Dem Bericht zufolge soll der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu vor der Operation, bei der der iranische Religionsführer Ali Khamenei und sein engster Kreis ins Visier genommen wurden, direkten Kontakt mit dem US-Präsidenten Donald Trump aufgenommen haben.

Unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsbeamte heißt es, Netanjahu habe Trump am 23. Februar angerufen und mitgeteilt, dass Khamenei am Samstagmorgen, dem 28. Februar, in Teheran ein Treffen mit hochrangigen Beratern abhalten werde. Er habe darauf hingewiesen, dass dieses Treffen eine Gelegenheit biete, mit einem einzigen Schlag eine große Anzahl hochrangiger iranischer Funktionäre zu treffen. Trump habe daraufhin den US-Geheimdienst CIA angewiesen, diese Informationen zu verifizieren.

ENTSCHEIDUNGSPHASE NACH BESTÄTIGUNG DER GEHEIMDIENSTINFORMATIONEN

Dem Bericht zufolge entschied sich Trump, das Thema Iran in seiner Rede zur Lage der Nation (State of the Union) am 24. Februar in den Hintergrund zu rücken, um das Risiko zu vermeiden, dass Khamenei seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft oder seinen Standort wechselt.

Andererseits wurde festgehalten, dass die CIA die Informationen über Khamenei und seine Berater an dem Tag bestätigte, an dem die jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stattfanden. Nach dieser Entwicklung gewann die Einschätzung an Gewicht, dass der Boden für die Operation bereitet sei. Nachdem Trumps Vertreter nach den letzten Atomgesprächen mit dem Iran in Genf berichtet hatten, dass eine „Einigung nicht möglich“ sei, soll Trump am nächsten Tag den Befehl zum Angriff gegeben haben.

GEPLANTER ZEITPLAN GEÄNDERT

Die Beamten erklärten, dass die USA und Israel ursprünglich geplant hatten, den Angriff Ende März oder Anfang April durchzuführen, um in der Öffentlichkeit Unterstützung zu gewinnen. Es hieß jedoch, Netanjahu habe darauf bestanden, das Datum der Operation vorzuziehen, mit der Begründung, dass das Risiko bestehe, dass versteckte iranische Oppositionsführer vom Regime getötet würden.

In dem Bericht wurde auch ein Beamter mit den Worten zitiert: „Wir konnten die notwendigen Vorbereitungen nicht rechtzeitig treffen, weil sich die Gelegenheit uns zu schnell bot.“