US-Senator kritisiert Trump wegen Gaza-Äußerungen
Der US-Senator Bernie Sanders hat scharf auf Donald Trumps Pläne reagiert, den Gazastreifen zu „übernehmen“ und die Palästinenser zwangsweise umzusiedeln. Sanders erklärte: „Gaza muss für das palästinensische Volk wiederaufgebaut werden, nicht für milliardenschwere Touristen.“
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Der US-Senator Bernie Sanders hat scharf auf die Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zum Gazastreifen reagiert. Sanders betonte, dass Trump Gaza als „Immobilieninvestition“ betrachte, und unterstrich, dass das Gebiet für das palästinensische Volk wiederaufgebaut werden müsse.
In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X widersprach Sanders Trumps Plan zur gewaltsamen Vertreibung der Palästinenser und erklärte: „Nein. Gaza muss für das palästinensische Volk wiederaufgebaut werden, nicht für milliardenschwere Touristen.“
Sanders erinnerte daran, dass im Gazastreifen bisher mehr als 47.000 Palästinenser ihr Leben verloren haben und 111.000 Menschen verletzt wurden, und warf Trump vor, diese Katastrophe in eine Gelegenheit verwandeln zu wollen.
TRUMPS GAZA-PLAN HATTE FÜR EMPÖRUNG GESORGT
Donald Trump hatte am 4. Februar während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus behauptet, die USA würden den Gazastreifen „übernehmen“ und das Gebiet „besitzen“.
Trump argumentierte, dass das zerstörte Gaza nicht mehr bewohnbar sei, und behauptete, es wäre angemessener, die Palästinenser in Nachbarländer, insbesondere nach Ägypten und Jordanien, umzusiedeln. Der ehemalige Präsident hatte zudem geäußert, er wolle die Region zur „Riviera des Nahen Ostens“ machen.