US-Verteidigungsminister aus Krankenhaus entlassen

Wie mitgeteilt wurde, ist US-Verteidigungsminister Lloyd Austin aus dem Krankenhaus entlassen worden, in das er am 11. Februar wegen Blasenproblemen eingeliefert worden war.

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In einer schriftlichen Erklärung des Verteidigungsministeriums (Pentagon) hieß es, dass Austin aus dem Walter Reed National Military Medical Center, in das er seit dem 22. Dezember bereits dreimal eingeliefert worden war, nach Hause entlassen wurde.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass Austin sich weiter erhole und seine Aufgaben vollumfänglich wahrnehme; auf ärztlichen Rat hin werde er jedoch noch für eine gewisse Zeit von zu Hause aus arbeiten.

US-Verteidigungsminister Austin war am 11. Februar wegen akuter Blasenprobleme ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach durchgeführten Tests und Untersuchungen war er zur engmaschigen Überwachung auf die Intensivstation verlegt worden.

AM 1. JANUAR ERNEUT INS KRANKENHAUS EINGELIEFERT

In einer späteren Erklärung wurde bekannt gegeben, dass das diagnostizierte Blasenproblem bei Austin unter Vollnarkose durch einen nicht-chirurgischen Eingriff behandelt wurde.

Bei Minister Austin war im Dezember vergangenen Jahres Prostatakrebs diagnostiziert worden. Er wurde am 22. Dezember operiert und nach seiner Entlassung aufgrund von Komplikationen am 1. Januar mit starken Schmerzen erneut ins Krankenhaus eingeliefert.

Austin wurde dort auf die Intensivstation verlegt und blieb bis zum 15. Januar im Krankenhaus. Nach seiner Entlassung arbeitete er bis zum 29. Januar von zu Hause aus weiter.

Austins Gesundheitszustand und seine Krankenhauseinlieferung waren erstmals am 5. Januar durch eine Erklärung des US-Verteidigungsministeriums öffentlich geworden. Später kam heraus, dass hochrangige Regierungsvertreter, darunter Präsident Joe Biden, sowie Pentagon-Beamte und Kongressmitglieder erst Tage später von Austins Krankenhauseinlieferung erfahren hatten.