US-Verteidigungsminister Austin nach Operation erstmals wieder im Dienst

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist erstmals wieder in sein Büro im Verteidigungsministerium (Pentagon) zurückgekehrt, nachdem seine geheime Krankenhauseinweisung am 22. Dezember 2023 und die mangelnde Information des Weißen Hauses sowie des Kongresses über seinen Gesundheitszustand eine Krise ausgelöst hatten.

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In einer schriftlichen Erklärung des Pentagons wurde bekannt gegeben, dass Austin heute seine Arbeit im Pentagon wieder aufgenommen hat.

In der Mitteilung wurde daran erinnert, dass Minister Austin aus dem Walter Reed National Military Medical Center entlassen wurde und seit dem 15. Januar von zu Hause aus gearbeitet hatte.

Austin, der zunächst am 22. Dezember 2023 heimlich ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dort wegen einer Prostatakrebserkrankung operiert worden war, wurde am nächsten Tag nach Hause entlassen, musste jedoch aufgrund später aufgetretener Komplikationen am 1. Januar erneut ins Krankenhaus eingeliefert werden.

KRITIK AUSGELÖST

Die Krankenhauseinweisung von Austin wurde erstmals am 5. Januar durch eine Erklärung des US-Verteidigungsministeriums öffentlich. Später stellte sich heraus, dass neben hochrangigen Regierungsvertretern, darunter Präsident Joe Biden, auch Pentagon-Beamte und Kongressmitglieder erst Tage später von Austins Krankenhausaufenthalt erfahren hatten.

Die Tatsache, dass die Krankenhauseinweisung und die Entwicklungen zum Gesundheitszustand des 70-jährigen Austin vor den Behörden und der Öffentlichkeit geheim gehalten wurden, hatte Kritik ausgelöst. Aufgrund der Reaktionen hatten der Kongress und das Pentagon Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet.