USA aus der Luft, Stellvertreter am Boden: VAE bereiten Militäroperation im Jemen vor

Dem Wall Street Journal zufolge gaben jemenitische und US-amerikanische Beamte an, dass in Aden ansässige Gruppen eine Bodenoffensive gegen Ansarullah planen und versuchen, von der Schwächung der Fähigkeiten der Ansarullah durch US-Bombardements zu „profitieren“.

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Dem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge bereiten die von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterstützten Stellvertreter-Milizen im Jemen mit Unterstützung der USA eine Bodenoffensive vor, um die von der Ansarullah-Bewegung kontrollierte Hafenstadt Hodeida einzunehmen.

Experten warnen, dass dieser Schritt den verheerenden Bürgerkrieg im Land erneut anheizen könnte.

Eine Quelle, die sich gegenüber der Zeitung äußerte, erklärte: „Personen, die an der Planung beteiligt sind, sagten, dass Vertreter privater amerikanischer Militärunternehmen jemenitische Gruppen hinsichtlich einer möglichen Bodenoperation beraten haben. Die VAE, die diese Gruppen unterstützen, haben diesen Plan in den vergangenen Wochen ebenfalls bei amerikanischen Beamten zur Sprache gebracht.“

Die besagte Bodenoffensive zielt darauf ab, von den US-Bombardements zu profitieren, die seit dem 15. März ununterbrochen auf die von der Ansarullah kontrollierten Gebiete im Jemen abzielen.

US-Beamte, die gegenüber dem Wall Street Journal Stellung nahmen, argumentierten, dass die neue US-Regierung im Rahmen ihrer Kampagne gegen den Jemen über 350 Angriffe durchgeführt habe und die Ansarullah infolgedessen geschwächt sei.

Die von der Ansarullah geführte Regierung der Nationalen Rettung kontrolliert die bevölkerungsreichsten Gebiete des Jemen, einschließlich der Hauptstadt Sanaa und der strategisch wichtigen Hafenstadt Hodeida.