USA beschließen Verringerung ihrer Konsulate in Europa: Auch die Vertretung in Gaziantep steht auf der Liste
Die Trump-Regierung plant im Rahmen ihrer „America First“-Politik die Schließung einiger ihrer Vertretungen in Europa. Wie bekannt wurde, steht auch das Büro des Außenministeriums in Gaziantep auf der Liste der zu schließenden Standorte.
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Das US-Außenministerium hat im Einklang mit der „America First“-Politik von Präsident Donald Trump beschlossen, einige seiner Konsulate in Europa zu schließen. Beamte gaben bekannt, dass in diesem Rahmen auch die Vertretung in Gaziantep geschlossen wird. Die Entscheidung zur Schließung der Konsulate wurde laut den Behörden mit dem Ziel getroffen, die Belastung des Bundeshaushalts zu verringern.
Nach Angaben der US-Behörden wird in den kommenden Monaten eine Reihe von Konsulaten geschlossen, die sich mehrheitlich in Westeuropa befinden. Dem Plan der Trump-Regierung zufolge wurde die Schließung der Vertretungen in Leipzig, Hamburg und Düsseldorf in Deutschland; Bordeaux und Straßburg in Frankreich sowie Florenz in Italien angekündigt. Beamte wiesen jedoch darauf hin, dass einige Mitarbeiter gegen diese Entscheidung Einspruch erheben könnten und sich die Situation noch ändern könne.
Wie Reuters berichtet, hat das US-Außenministerium auch beschlossen, sein Büro in Gaziantep zu schließen, das humanitäre Hilfsarbeiten im Norden Syriens unterstützt. In einer am Montag an den Kongress übermittelten Mitteilung wurde erklärt, dass dieser Schritt offiziell geworden sei.
Trump hatte den US-Bürgern während des Wahlkampfs versprochen, den Staatshaushalt zu entlasten. Es war bekannt, dass Trump zu diesem Zweck die Zahl der Bundesbediensteten reduzieren wollte.
TRUMP-ENTSCHEIDUNG ZUM AUSSENMINISTERIUM
Das Außenministerium strebt an, seine weltweite Belegschaft um mindestens 10 Prozent zu reduzieren. Zudem ist geplant, die Büros in der Zentrale in Washington zusammenzulegen, die in Bereichen wie Menschenrechte, Flüchtlingsfragen, globale Strafjustiz, Frauenrechte und der Kampf gegen Menschenhandel tätig sind.
Während seines Wahlkampfs versprach Trump, die bürokratische Struktur, die er als „Deep State“ bezeichnete, zu säubern. Mit einem im vergangenen Monat veröffentlichten Dekret entschied der US-Präsident, die Struktur des Außenministeriums zu erneuern, um eine „loyale und effektive“ Umsetzung seiner außenpolitischen Agenda sicherzustellen.
Das US-Außenministerium war weltweit mit mehr als 270 diplomatischen Vertretungen und rund 70.000 Mitarbeitern tätig. Im Rahmen der von der Trump-Regierung und Elon Musk angeführten Bemühungen zur Kostensenkung soll die Zahl der Mitarbeiter in diesen Vertretungen deutlich reduziert werden.