USA erläutern ihren Fokus in Bergkarabach
John Kirby, Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, kündigte „11 Millionen Dollar an humanitärer Hilfe“ an.
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Kirby teilte mit, dass ein Team aus den USA in die Region entsandt wurde, um die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren, und erklärte: „Wir konzentrieren uns daher sehr stark auf die humanitäre Lage und tun unser Bestes, um das Leid zu lindern. Gleichzeitig ermutigen wir Aserbaidschan weiterhin dazu, seinen Verpflichtungen nachzukommen.“
„ZIVILE INFRASTRUKTUR WURDE NICHT ANGEGRIFFEN“
Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Vedant Patel, betonte die Notwendigkeit einer „langfristigen, unabhängigen internationalen Beobachtungsmission“ für Bergkarabach.
Der stellvertretende Sprecher äußerte sich zufrieden über die Feststellungen der Delegation der Vereinten Nationen (UN), wonach „in Bergkarabach keine Misshandlungen an Zivilisten stattgefunden haben und keine Schäden an Landwirtschaft, Viehzucht oder Infrastruktur entstanden sind“, und erklärte: „Die Kommentare der UN werden die Sichtweise der USA nicht ändern; wir sind weiterhin der Überzeugung, dass ein starker Wunsch und Bedarf nach einer längerfristigen, unabhängigen internationalen Beobachtungsmission in Bergkarabach besteht.“
Patel fügte hinzu, man sei der Ansicht, dass dies „für Transparenz und die notwendigen Sicherheitsgarantien sorgen würde“.
UN-Sprecher Stephen Dujarric hatte in der täglichen Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die auf Einladung Aserbaidschans in die Region gereiste UN-Delegation Inspektionen am Grenzkontrollpunkt in Laçın sowie in der Stadt Chankendi durchgeführt habe, und erklärt: „Die Delegation berichtete, dass sie keine Anzeichen für Gewalt gegen armenische Zivilisten festgestellt habe und dass zivile Infrastrukturen in der Region nicht ins Visier genommen wurden.“