USA geben bekannt: Waffen der Huthi im Jemen beschlagnahmt

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass es im Iran hergestellte fortschrittliche konventionelle Waffen abgefangen hat, die an die vom Teheraner Regime unterstützten Huthi im Jemen geliefert wurden.

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CENTCOM veröffentlichte auf seiner Website eine Erklärung zu einer Operation, die die US-Marine am 11. Januar gegen ein Boot durchführte, das Waffen an die Huthi transportierte.

VIELE FORTSCHRITTLICHE WAFFEN BESCHLAGNAHMT

In der Erklärung wurde festgehalten, dass das betreffende Boot fortschrittliche Waffen aus dem Iran transportierte, was Teil der anhaltenden Angriffe der Huthi auf internationale Handelsschiffe sei.

Bei der Operation in internationalen Gewässern nahe der somalischen Küste seien im Iran hergestellte Komponenten für ballistische Raketen und Marschflugkörper sichergestellt worden. Die Erklärung betonte, dass sich darunter verschiedene Bauteile für die ballistischen Mittelstreckenraketen, Anti-Schiffs-Marschflugkörper und Luftverteidigungssysteme der Huthi befanden.

Ersten Analysen zufolge deute vieles darauf hin, dass dieselben Waffen von den Huthi bei Angriffen im Roten Meer eingesetzt wurden. Es wurde darauf hingewiesen, dass dies die ersten konventionellen Waffen seien, die seit Beginn der Huthi-Angriffe nach November 2023 vom Iran geliefert und abgefangen wurden.

DIE LAGE IM ROTEN MEER

Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen begannen am 31. Oktober damit, Handelsschiffe, die ihrer Aussage nach mit israelischen Unternehmen verbunden sind, vor der jemenitischen Küste zu kapern oder sie mit Drohnen und Raketen anzugreifen, als Reaktion auf die israelischen Angriffe im Gazastreifen.

Die US-Streitkräfte gaben in diesem Zeitraum mehrfach bekannt, dass sie aus dem Jemen abgefeuerte Raketen und Kamikaze-Drohnen abgeschossen hätten.

Nach den Aktionen der Huthi beschlossen zahlreiche Reedereien, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen. Die USA gaben am 18. Dezember die Bildung einer multinationalen „Seestreitkraft“ namens „Operation Prosperity Guardian“ unter Beteiligung einer Gruppe von Ländern bekannt, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.

FORDERUNG NACH BEENDIGUNG DER ANGRIFFE IM ROTEN MEER

Am 31. Dezember wurden drei Schnellboote der Huthi, die versuchten, ein mit Israel in Verbindung stehendes Schiff im Roten Meer zu kapern, von US-Hubschraubern unter Beschuss genommen. Die Huthi gaben am 10. Januar bekannt, dass ein US-Schiff im Roten Meer mit Raketen und Kamikaze-Drohnen angegriffen wurde, da es Israel unterstütze.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 11. Januar eine von den USA und Japan eingebrachte Resolution, in der ein sofortiges Ende der Angriffe der Huthi im Roten Meer gefordert wird.

Etwa 12 Prozent des Welthandels werden über den Suezkanal abgewickelt, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt.