USA haben zwei Schiffe angegriffen, die angeblich die Blockade gegen den Iran verletzten
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass zwei unter iranischer Flagge fahrende Öltanker, die auf iranische Häfen im Golf von Oman zusteuerten, die gegen die Regierung in Teheran verhängte Blockade verletzten. Die Schiffe wurden angegriffen, um ihr Einlaufen in die Häfen zu verhindern.
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Während die US-Blockade gegen iranische Häfen rund um die Straße von Hormus andauert, hat das US-Zentralkommando (CENTCOM) in der Region gegen zwei unter iranischer Flagge fahrende Öltanker interveniert.
In einer Erklärung von CENTCOM zu dem Vorfall wurde festgehalten, dass die beiden unbeladenen Öltanker mit den Namen "M/T Sea Star III" und "M/T Sevda" dabei ertappt wurden, wie sie auf iranische Häfen im Golf von Oman zusteuerten und damit die Blockade verletzten.
CENTCOM teilte mit, dass nach dieser Entwicklung die Maßnahmen im Rahmen der Blockade in Kraft gesetzt wurden und ein Kampfflugzeug vom Typ F/A-18 Super Hornet vom in der Region stationierten US-Flugzeugträger USS George H. W. Bush gestartet sei.
Im Rahmen des Eingreifens gegen den Verstoß seien präzisionsgelenkte Munitionen vom Flugzeug abgefeuert worden, um die Schornsteinsysteme beider Tanker zu treffen und so das Einlaufen der Schiffe in die iranischen Häfen zu verhindern.
Auch Tanker "Hasna" wurde angegriffen
In der Erklärung wurde zudem an den Eingriff gegen einen weiteren unter iranischer Flagge fahrenden Tanker namens "M/T Hasna" erinnert, der am 6. Mai auf einen iranischen Hafen zusteuerte. Es wurde betont, dass keines der drei Schiffe mehr auf den Iran zu fahre.
CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärte dazu: "Die US-Streitkräfte im Nahen Osten setzen die Blockade für Schiffe, die in den Iran ein- und auslaufen, weiterhin entschlossen und vollständig um. Unser Personal leistet eine außergewöhnliche Arbeit."
In der Erklärung wurde zudem unterstrichen, dass die CENTCOM-Kräfte verschiedene Handelsschiffe außer Gefecht gesetzt hätten, um die Einhaltung der Blockaderegeln sicherzustellen, und mehr als 50 Schiffe gezwungen hätten, ihre Route zu ändern.