USA: Krankenhäuser und Personal im Gazastreifen dürfen nicht weiter gefährdet werden
Der Koordinator für strategische Kommunikation des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses, John Kirby, erklärte, dass Krankenhäuser und medizinisches Personal im Gazastreifen, der unter israelischen Angriffen steht, nicht weiter gefährdet werden dürften.
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Kirby beantwortete während der täglichen Pressekonferenz die Fragen von Journalisten.
In Bezug auf die zunehmenden Angriffe Israels in der Umgebung des Indonesischen Krankenhauses im Gazastreifen sagte Kirby: "Wir haben uns dazu sehr klar geäußert. Dort befinden sich Patienten, dort ist medizinisches Personal, dort sind unschuldige Menschen, deren Leben buchstäblich auf dem Spiel steht. Sie dürfen nicht noch mehr gefährdet werden, als sie es ohnehin schon sind."
John Kirby wies auf die Anwesenheit von Zivilisten hin, die aufgrund gesundheitlicher Probleme im Krankenhaus festsitzen, und erklärte: "Deshalb wollen wir keine Kämpfe in Krankenhäusern sehen."
Kirby fügte hinzu: "Ich verfüge über keine spezifischen Geheimdienstinformationen darüber, inwieweit die Hamas das besagte Krankenhaus (Indonesisches Krankenhaus) nutzt."
VERTEIDIGUNG ISRAELS
Der Koordinator für strategische Kommunikation, John Kirby, verteidigte Israel in Bezug auf die Behauptung der Zeitung Haaretz über die Todesopfer beim Nova-Musikfestival am 7. Oktober.
Kirby behauptete, der Zeitungsbericht, wonach eine große Anzahl von Menschen beim Festival durch das Feuer der israelischen Streitkräfte ums Leben gekommen sei, sei "nicht wahr".
John Kirby, der keine Beweise vorlegte, sagte: "Offen gestanden ist das nicht wahr. Es gab eine massenhafte Landung mit Gleitschirmen bei einem Musikfestival. Israel hat also keinerlei Anteil daran."
DER BERICHT VON HAARETZ
Die Zeitung Haaretz hatte Informationen über die Sicherheitsbewertung israelischer Sicherheitsbehörden bezüglich des Angriffs der Hamas aus dem Gazastreifen am 7. Oktober veröffentlicht.
In der Bewertung hochrangiger israelischer Sicherheitsbeamter, die auf Verhörprotokollen von Hamas-Mitgliedern und polizeilichen Ermittlungen zum Vorfall basierte, wurde festgestellt, dass die Hamas keine Vorabinformationen über das Musikfestival in der Nähe des Gazastreifens hatte.
Dem Bericht zufolge ergaben die polizeilichen Ermittlungen, dass die Mehrheit der Festivalteilnehmer fliehen konnte, da eine halbe Stunde vor den ersten Schüssen beschlossen worden war, die Party zu beenden.
Der Bericht von Haaretz behauptete zudem, dass die Ermittlungen ergaben, dass ein israelischer Kampfhubschrauber beim Beschuss von Hamas-Mitgliedern auch Zivilisten getroffen habe, und enthielt folgende Aussagen:
"Laut einer Polizeiquelle zeigen die Ermittlungen auch, dass ein Kampfhubschrauber der israelischen Armee, der am Tatort eintraf und scheinbar auf die dortigen Terroristen feuerte, auch einige Festivalteilnehmer traf. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Festival 364 Menschen getötet."
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