USA planen Erweiterung der Einreiseverbotsliste
Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem erklärte, dass die Zahl der Länder, für die ein Einreiseverbot gilt, auf über 30 steigen könnte.
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Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem gab in einer Sendung bei Fox News bekannt, dass an einer Erweiterung der Liste der Länder gearbeitet werde, für die die USA ein Einreiseverbot verhängen. Noem sagte: "Ich möchte keine genaue Zahl nennen, aber es werden über 30 sein, und Präsident Trump prüft die Länder weiterhin." Noem vertrat die Ansicht, dass Personen aus Ländern, die keine stabile Regierung haben, die Einreise in die USA verweigert werden sollte.
Die US-Regierung hat ihre Bemühungen um ein Einreiseverbot nach der Erschießung von zwei Mitgliedern der Nationalgarde in der Nähe des Weißen Hauses am 26. November beschleunigt. Nach dem Angriff wurden Asyl- und Einwanderungsanträge von Bürgern aus 19 Ländern, die als "Hochrisikoländer" eingestuft sind, ausgesetzt.
Bei dem Angriff in Washington am 26. November wurden zwei Mitglieder der Nationalgarde angeschossen. Als Tatverdächtiger wurde der 29-jährige afghanische Staatsbürger Rahmanullah Lakanwal festgenommen. Sarah Beckstrom, die bei dem Angriff getroffen wurde, kam ums Leben, während Andrew Wolfe verletzt wurde. Lakanwal wird wegen Mordes ersten Grades angeklagt werden.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte nach dem Angriff an, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt verschärft und 500 neue Soldaten nach Washington verlegt werden.
LÄNDER MIT EINREISEVERBOT
Mit dem von US-Präsident Donald Trump am 5. Juni unterzeichneten Dekret wurde Bürgern aus Afghanistan, Myanmar, dem Tschad, der Republik Kongo, Äquatorialguinea, Eritrea, Haiti, dem Iran, Libyen, Somalia, dem Sudan und dem Jemen die Einreise in die USA untersagt. Zudem wurden Reisebeschränkungen für Bürger aus Burundi, Kuba, Laos, Sierra Leone, Togo, Turkmenistan und Venezuela verhängt.