USA schicken 50.000 Dosen Mpox-Impfstoff in den Kongo: Kann die Epidemie gestoppt werden?

Die von den USA entsandten 50.000 Dosen Mpox-Impfstoff sind in der Demokratischen Republik Kongo eingetroffen.

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Die USA haben 50.000 Dosen Impfstoff gegen das Mpox-Virus (Affenpocken) an die Demokratische Republik Kongo (DRK) geliefert.

Berichten der US-Medien zufolge wurden die von den USA entsandten Impfstoffe an die Behörden der DRK übergeben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die 50.000 Dosen Mpox-Impfstoff in dem Land eingetroffen, das am stärksten von der Mpox-Epidemie betroffen ist und in dem bereits Hunderte Menschen ihr Leben verloren haben.

In der DRK wurden seit Anfang dieses Jahres etwa 5.000 bestätigte Mpox-Fälle registriert; mehr als 620 Menschen sind infolge des Virus verstorben.

WAS SIND DIE SYMPTOME VON MPOX?

Die ersten Symptome können 5 bis 21 Tage nach der Infektion auftreten. Das Virus verursacht in der Regel hohes Fieber, Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Müdigkeit, Schüttelfrost sowie windpockenähnliche Bläschen auf der Haut.

Das Mpox-Virus wird von Nagetieren wie Mäusen und Eichhörnchen oder durch infizierte Personen übertragen. Das Berühren der durch das Virus verursachten Hautausschläge, die Nutzung von Kleidung, Bettwäsche, Handtüchern oder ähnlichen Gegenständen, die mit diesen Ausschlägen kontaminiert sind, sowie der Kontakt mit Körperflüssigkeiten gehören zu den wichtigsten Übertragungswegen.

Es gibt keine spezifische Behandlungsmethode; die Krankheit wird mit antiviralen Medikamenten therapiert. Die Mehrheit der Fälle verläuft mild, und die Betroffenen genesen innerhalb weniger Wochen.

Die WHO hatte den Namen „Affenpocken (Monkeypox)“ im Jahr 2022 aufgrund von Bedenken hinsichtlich Rassismus und Diskriminierung in „Mpox“ geändert.

Das Mpox-Virus wurde am 14. August von der WHO zu einer „gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite“ erklärt.