USA setzen 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf mexikanische Brüder aus
Die USA haben ein Kopfgeld von insgesamt 10 Millionen Dollar auf zwei Drogenhändler ausgesetzt, die zu den Führungskräften des Sinaloa-Kartells in Mexiko gehören.
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Das US-Außenministerium hat bekannt gegeben, dass für die Brüder Rene Arzate-Garcia und Alfonso Arzate-Garcia, führende Persönlichkeiten des Sinaloa-Kartells – eines der mächtigsten und gewalttätigsten Drogenhandelsnetzwerke der Welt –, jeweils 5 Millionen Dollar Kopfgeld ausgesetzt wurden.
In der vom Außenministerium veröffentlichten Erklärung heißt es: "Für Informationen, die zur Festnahme und/oder Verurteilung von Rene Arzate-Garcia, bekannt als 'La Rana', und seinem Bruder Alfonso Arzate-Garcia, bekannt als 'Aquiles', die als Leiter des Sinaloa-Kartells für die Region Tijuana gelten, in irgendeinem Land führen, wird eine Belohnung von bis zu 5 Millionen Dollar pro Person ausgesetzt."
Nach Angaben der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA kontrollieren die Brüder Rene und Alfonso Arzate-Garcia seit 15 Jahren gemeinsam die Region Tijuana, die an der Grenze zwischen den USA und Mexiko liegt und als Tor nach Kalifornien gilt.
Das Außenministerium erklärte dazu: "Die Brüder, die trotz anhaltender Konflikte diesen kritischen Schmuggelkorridor weiterhin verwalten, sind Schlüsselfiguren bei der Aufrechterhaltung der Kartellaktivitäten, einschließlich des Transports der tödlichen und illegalen Substanz Fentanyl in die USA, die von der Trump-Regierung als Massenvernichtungswaffe eingestuft wurde. Die Trump-Regierung hat das Sinaloa-Kartell im vergangenen Jahr sowohl als ausländische terroristische Organisation (FTO) als auch als besonders bezeichneten globalen Terroristen (SDGT) eingestuft."