USA setzen Angriffe auf den Jemen fort

Bei einem US-Angriff auf den von den Huthi-Rebellen kontrollierten Treibstoffhafen Ras Isa im Jemen ist die Zahl der Todesopfer auf 38 gestiegen.

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Im jemenitischen Bürgerkrieg hat sich die Lage durch einen erneuten Luftangriff der USA weiter zugespitzt. Der von den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kontrollierte Treibstoffhafen Ras Isa in der Stadt Hodeida wurde zum Ziel des US-Militärs.

Die Bilanz des Angriffs wird immer schwerwiegender. Nach Berichten des den Huthi nahestehenden Medienunternehmens Al Masirah TV ist die Zahl der bei der Bombardierung getöteten Menschen auf 38 gestiegen. Die Zahl der Verletzten wird mit mindestens 80 angegeben.

Unter den Todesopfern befinden sich laut Angaben nicht nur Hafenmitarbeiter, sondern auch Rettungskräfte, die als Erste vor Ort waren, sowie Zivilisten aus der Umgebung.

DER BLUTIGSTE ANGRIFF DER ÄRA TRUMP

Der Angriff könnte eine der blutigsten Operationen sein, die die USA unter der Regierung von Donald Trump im Jemen durchgeführt haben. Sollte die Opferzahl offiziell bestätigt werden, ginge der Vorfall als der Militäreinsatz mit den meisten Todesopfern in einem einzigen Angriff während der Amtszeit Trumps in die Geschichte ein.

HARTE WARNUNG AUS WASHINGTON

Nur wenige Tage vor dem Angriff hatte das US-Außenministerium am 9. April eine bemerkenswerte Warnung bezüglich kommerzieller und humanitärer Hilfslieferungen in den Jemen veröffentlicht. In der Erklärung hieß es:

„Die USA werden mit keinem Land, keinem Unternehmen und keiner Person zusammenarbeiten, die ausländische Terrororganisationen wie die Huthi direkt oder indirekt unterstützt. Dies schließt auch Treibstofflieferungen an Häfen ein, die unter der Kontrolle der Huthi stehen.“