USA setzen auf „Kamikaze-Boote“

Angesichts der wachsenden Spannungen im Nahen Osten haben die USA zur Vorbereitung auf eine mögliche iranische Bedrohung fortschrittliche Militärtechnologien, darunter unbemannte Überwasserfahrzeuge, in Stellung gebracht. Berichten zufolge hält Washington eine Reihe militärischer Optionen offen, die von der Entsendung zusätzlicher Truppen bis hin zu Angriffen auf Nuklearanlagen reichen.

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Obwohl die Vereinigten Staaten der Diplomatie mit dem Iran eine zusätzliche Frist eingeräumt haben, haben sie ihre militärischen Vorbereitungen intensiviert und ihre Präsenz vor Ort für den Fall eines möglichen Konflikts gestärkt. Zusätzlich zu den bereits in der Region stationierten Truppen wurde bestätigt, dass das Pentagon erstmals unbemannte Überwasserfahrzeuge, die als „Kamikaze-Boote“ bekannt sind, eingesetzt hat.

Quellen aus dem US-Verteidigungsministerium deuten darauf hin, dass die Möglichkeit der Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in den Nahen Osten geprüft wird. Diese Schritte schüren trotz der Entscheidung von Präsident Donald Trump, die Verhandlungen mit dem Iran bis zum 6. April zu verlängern, die Sorge vor einer Eskalation der militärischen Spannungen. Es heißt, die US-Regierung plane, im Falle eines diplomatischen Scheiterns schnell auf militärische Optionen zurückzugreifen.

Der Einsatz der unbemannten Boote in der Region wird als Zeichen dafür gewertet, dass Washington die Risiken ernst nimmt und bereit ist, militärische Systeme der neuen Generation aktiv einzusetzen. Wie Reuters berichtet, wurde bestätigt, dass das US-Militär solche Systeme in der Region offiziell zum ersten Mal verwendet.

Die USA arbeiten an verschiedenen Szenarien. Insbesondere wird über diverse militärische Operationspläne gegen die Atomanlagen des Iran gesprochen, in denen sich die Bestände an angereichertem Uran befinden. Nach Informationen von CNN gibt es in Militärkreisen die Auffassung, dass ein Eingreifen gegen diese Anlagen einen „entscheidenden Sieg“ herbeiführen könnte, der den Verlauf des Krieges verändern würde.

IRANS ÖLINSEL WIRD ZUM STRATEGISCHEN ZIEL

Ein weiteres wichtiges Thema auf der Agenda der US-Regierung ist die Insel Charg, die eine entscheidende Rolle beim iranischen Erdölexport spielt und einen Großteil der ausländischen Einnahmen des Landes generiert. Quellen zufolge prüft das US-Militär Optionen, die Insel unter Kontrolle zu bringen oder Luftangriffe auf die dortige Ölinfrastruktur durchzuführen. Neben der Insel Charg wird auch über die Möglichkeit von Operationen gegen strategisch wichtige Inseln in der Nähe der Straße von Hormus diskutiert.

Beamte weisen darauf hin, dass eine Kontrolle über die Insel Charg der iranischen Wirtschaft einen schweren Schlag versetzen und die Einnahmequellen der Revolutionsgarden erheblich schwächen würde. Ein solcher Schritt wird auch als Druckmittel zur Beendigung des Krieges bewertet.

TRUMP GEWÄHRT ZUSÄTZLICHE FRIST FÜR VERHANDLUNGEN

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Entwicklungen in der Region beschlossen, militärische Operationen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Trump erklärte, dass Angriffe auf die Energieinfrastruktur auf Wunsch des Iran bis mindestens zum 6. April eingestellt würden. Diese Frist wurde gewährt, um die indirekten Gespräche fortzusetzen, die über Länder wie Pakistan, Ägypten und die Türkei geführt werden.

Einige Vermittler behaupten jedoch, dass Teheran offiziell kein solches Fristgesuch gestellt habe und auf das von den USA unterbreitete 15-Punkte-Angebot noch keine Antwort gegeben worden sei.

KONFLIKTE AM 18. TAG: RISIKEN IN DER REGION WACHSEN

Die Spannungen, die am 28. Februar zwischen dem Iran und der Achse Israel-USA ausgebrochen sind, dauern nun den 18. Tag an. Es wird berichtet, dass die Sicherheitskrise um die Straße von Hormus die Risiken für den Welthandel erheblich erhöht hat und Störungen im Schiffsverkehr durch die Meerenge gemeldet wurden.