USA stellen Iran 4 Bedingungen für Verhandlungen
Aziz Gazanfari, stellvertretender Kommandeur für politische Angelegenheiten der iranischen Revolutionsgarden, erklärte, die USA hätten dem Iran vor den Verhandlungen im Oman vier Bedingungen gestellt und mit einem Angriff gedroht, falls diese nicht akzeptiert würden.
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Gazanfari äußerte sich in der Zeitschrift „Sobh-e Sadiq“, die den Revolutionsgarden nahesteht und „Wahrer Morgen“ bedeutet, zu den indirekten Verhandlungen zwischen iranischen und US-amerikanischen Delegationen im Oman.
Gazanfari berichtete, dass die USA dem Iran vor den Verhandlungen im Oman vier Bedingungen gestellt und damit gedroht hätten, einen Angriff durchzuführen, sollten diese nicht erfüllt werden. Er betonte, dass sein Land sich dieser Drohung und dem psychologischen Krieg nicht gebeugt habe.
"GESPRÄCHE BEZIEHEN SICH AUSSCHLIESSLICH AUF NUKLEARE FRAGEN"
Gazanfari erinnerte daran, dass die USA das ballistische Raketenprogramm, die Unterstützung regionaler Stellvertretergruppen, angereichertes Uran sowie nukleare Fragen zum Gegenstand der Verhandlungen machen wollten. Er erklärte, dass die Verteidigungsfähigkeiten des Iran nicht verhandelbar seien und man trotz der Gespräche weiterhin militärische Vorsorgemaßnahmen treffe.
Gazanfari behauptete, dass der allgemeine Rahmen der Verhandlungen im Oman nicht nach den von den USA aufgestellten Bedingungen, sondern nach der Haltung des Iran gestaltet worden sei, und erinnerte daran, dass sich die Gespräche ausschließlich auf nukleare Fragen bezögen.
Gazanfari betonte, dass die iranische Delegation, die den Verhandlungsprozess mit den USA führt, im Rahmen der vom Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Iran festgelegten Politik agiere und man daher Vertrauen in das Verhandlungsteam haben müsse.