USA und Argentinien planen Alternative zur WHO
Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat sich mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei über den Aufbau eines internationalen Gesundheitssystems als Alternative zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) beraten.
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Kennedy Jr. äußerte sich auf seinem X-Social-Media-Account zu dem Treffen mit Milei.
Kennedy Jr. merkte an, dass bei dem Gespräch die Entscheidung beider Länder, aus der WHO auszutreten, erörtert wurde. Er erklärte: "Wir haben Gespräche über die Schaffung eines alternativen internationalen Gesundheitssystems geführt, das frei von totalitären Impulsen, Korruption und politischer Kontrolle ist."
In einer gemeinsamen Erklärung von Kennedy Jr. und dem argentinischen Gesundheitsminister Mario Lugones wurde zudem der Umgang der WHO mit der COVID-19-Pandemie kritisiert. Darin hieß es: "Diese Situation hat die dringende Notwendigkeit einer unabhängigen und wissenschaftsbasierten Führung im globalen Gesundheitswesen unterstrichen."
DIE WHO-ENTSCHEIDUNG DER BEIDEN LÄNDER
US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am 20. Januar, seinem ersten Amtstag, ein Dekret, das den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen, dem die USA unter seinem Vorgänger Joe Biden wieder beigetreten waren, sowie aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO), einer Einrichtung der Vereinten Nationen (UN), vorsieht.
Der argentinische Präsident Javier Milei hatte am 6. Februar angekündigt, dass sein Land aufgrund "tiefer Differenzen" aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) austreten werde.