USA verhängen Ölsanktionen gegen 16 Unternehmen
Das US-Außenministerium gab bekannt, dass Sanktionen gegen sechs Unternehmen verhängt wurden, die mit dem Ölhandel im Iran verbunden sind, sowie gegen zehn weitere Unternehmen, die an der Verschiffung von Öl- und petrochemischen Produkten aus dem Iran beteiligt waren.
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Die USA haben Sanktionen gegen den Iran angekündigt, nachdem dieser am 1. Oktober einen Raketenangriff auf Israel verübt hatte. In einer Erklärung des US-Außenministeriums hieß es: „Die USA haben deutlich gemacht, dass wir den Iran für seine Handlungen zur Rechenschaft ziehen werden. Zu diesem Zweck ergreifen wir heute Maßnahmen, um die Einnahmequellen zu unterbinden, die das iranische Regime zur Finanzierung seines Atomprogramms und seiner Raketenentwicklung, zur Unterstützung seiner Stellvertreter und Partner sowie zur Aufrechterhaltung des Konflikts im Nahen Osten nutzt.“
In der Erklärung, in der auch Details zu den Sanktionen aufgeführt wurden, hieß es weiter: „Wir verhängen Sanktionen gegen sechs Unternehmen, die im Iran mit dem Ölhandel befasst sind, und stufen sechs Schiffe als gesperrtes Eigentum ein. Gleichzeitig erlässt das Finanzministerium in Abstimmung mit dem Außenministerium eine Anordnung, die Sanktionen gegen jede Person ermöglicht, bei der festgestellt wird, dass sie im Öl- oder petrochemischen Sektor der iranischen Wirtschaft tätig ist. Darüber hinaus verhängt das Finanzministerium Sanktionen gegen zehn Unternehmen, die an der Verschiffung von Öl- und petrochemischen Produkten aus dem Iran beteiligt sind, um die von den USA sanktionierte National Iranian Oil Company oder Triliance Petrochemical Co. Ltd. zu unterstützen, und stuft 17 Schiffe als gesperrtes Eigentum ein.“
In der Erklärung, in der betont wurde, dass die USA entschlossen seien, die Einnahmequellen des Iran für dessen bösartige Aktivitäten einzuschränken, wurde zudem festgehalten: „Solange der Iran seine Energieeinnahmen dazu verwendet, Angriffe auf unsere Verbündeten zu finanzieren, den weltweiten Terrorismus zu unterstützen und andere destabilisierende Handlungen fortzusetzen, werden wir weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Diese Maßnahmen werden durch die fortgesetzte enge Abstimmung mit unseren Partnern und Verbündeten gestärkt, um den Handlungen des Iran zu begegnen und ihnen entgegenzuwirken.“