USA warnen ihre Bürger vor Aufenthalt in Mali

Die US-Botschaft in Mali hat ihre Bürger aufgrund der Sicherheitslage und der Kraftstoffkrise im Land dazu aufgerufen, das Land umgehend zu verlassen.

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Die US-Botschaft in Bamako wies auf die zunehmenden Sicherheitsprobleme und die Kraftstoffkrise im Land hin und empfahl ihren Staatsbürgern, Mali mit kommerziellen Flügen zu verlassen. Den US-Bürgern, die sich für einen Verbleib im Land entscheiden, riet die Botschaft, sich auf Notfälle vorzubereiten und einen sicheren Zufluchtsort zu finden.

Bereits zuvor war aufgrund ähnlicher Bedenken das nicht unbedingt erforderliche diplomatische Personal sowie deren Familien angewiesen worden, das Land zu verlassen. Berichten zufolge verüben mit Al-Qaida verbundene Terrorgruppen in Mali seit September Angriffe auf Tanklaster, die Kraftstoff aus Nachbarländern transportieren. Experten geben an, dass diese Angriffe als Reaktion auf die Verbote der malischen Regierung für den Kraftstoffverkauf in ländlichen Gebieten durchgeführt werden.

Die Regierung hatte den Kraftstoffverkauf in ländlichen Gebieten, der dort üblicherweise in Kanistern erfolgt, verboten, um den Zugang der Terrorgruppen zu Treibstoff zu unterbinden. Während das Leben in der Hauptstadt Bamako aufgrund des Kraftstoffmangels nahezu zum Stillstand gekommen ist, wurde der Schulunterricht im ganzen Land für zwei Wochen ausgesetzt.