Vance warnt Iran vor Angriffen in der Straße von Hormus: „Wir werden reagieren, wenn sie auf Schiffe feuern“

US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass die USA härter reagieren werden, sollte der Iran weiterhin Handelsschiffe in der Straße von Hormus angreifen.

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US-Vizepräsident JD Vance hat sich zu den erneut eskalierten Spannungen mit dem Iran geäußert und betont, dass Washington deutlich härter reagieren werde, sollten Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passieren, angegriffen werden.

Bei einer Rede in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin forderte Vance den Iran auf, das Feuer auf Schiffe in der Meerenge einzustellen. Vance sagte: „Wenn ihr aufhört, auf Schiffe zu schießen, heben wir die Blockade auf, aber wenn ihr auf Schiffe schießt, werden wir reagieren, und diese Reaktion wird weitaus härter ausfallen als alles, was wir bisher gesehen haben.“

US-Vizepräsident JD Vance äußerte sich in seiner Rede in Milwaukee zum Iran und zur Straße von Hormus.

Vance bekräftigte zudem seine Rhetorik, dass das iranische Atomprogramm und die konventionellen militärischen Kapazitäten des Landes „zerstört“ werden müssten. Er argumentierte, dass es innerhalb der Teheraner Führung Kräfte gebe, die ein neues Kapitel in den Beziehungen zu den USA aufschlagen wollten, weshalb Präsident Donald Trump die Tür für Verhandlungen offen halte.

BETONUNG DER STRASSE VON HORMUS

Vance behauptete, der Iran habe vor 24 Stunden erneut begonnen, auf Handelsschiffe zu feuern: „Sie haben sich etwa eine Woche lang ruhig verhalten, aber dann haben sie wieder das Feuer eröffnet. Die Abmachung ist also sehr einfach: Wenn sie auf Schiffe schießen, werden wir sie in Stücke reißen“, so Vance.

Vance betonte, dass die Straße von Hormus offen gehalten werde, da dies für den kontinuierlichen Öl- und Gasfluss an die US-Bevölkerung entscheidend sei. Er erinnerte daran, dass auch Trump betont habe, diese Passage sei für die weltweite Energieversorgung von kritischer Bedeutung.

Der Schiffsverkehr und die Energierouten in der Region stehen im Zentrum der Spannungen zwischen Washington und Teheran.

Am 7. Juli wurde berichtet, dass in der Straße von Hormus mindestens drei Handelsschiffe, darunter Tanker aus Katar und Saudi-Arabien, von Geschossen unbekannter Herkunft sowie von Drohnen getroffen wurden.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab daraufhin bekannt, als Reaktion auf diese Angriffe Luftschläge gegen mehr als 80 Ziele im Iran durchgeführt zu haben, darunter Radarsysteme, Raketenbatterien und über 60 kleine Boote der Revolutionsgarden.