Vance zur Iran-Diplomatie: „Wir halten alle Trümpfe in der Hand“
Der US-Vizepräsident James David Vance hat betont, dass Washington in den laufenden Gesprächen mit dem Iran eine starke Position einnimmt.
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Der US-Vizepräsident James David Vance hat in einer Stellungnahme zu den Verhandlungen mit dem Iran erklärt, dass Washington in diesem Prozess eine starke Position innehabe. Im Gespräch mit Fox News betonte Vance, das Hauptziel der US-Regierung sei es, den Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.
Vance verwies darauf, dass der Iran in den letzten Wochen keine Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen habe und der Ölfluss weiterhin gewährleistet sei. Er führte dies auf die deutlichen Signale von US-Präsident Donald Trump zurück. Trump habe unmissverständlich klargestellt, dass die USA auf Angriffe des Irans auf Schiffe reagieren würden. In diesem Zusammenhang sprach Vance von der Notwendigkeit eines „Zuckerbrot und Peitsche“-Ansatzes.
Vance betonte, die USA wünschten sich einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen. In einem solchen Szenario könne ein Iran entstehen, der „weder regionalen Terrorismus noch Instabilität finanziert, dauerhaft auf seine Atomwaffenpläne verzichtet und wieder in die Weltwirtschaft integriert wird“.
Gleichzeitig schloss Vance ein Scheitern der Gespräche nicht aus. Er argumentierte, dass die USA auch dann eine starke Hand hätten, sollte der Iran nicht zu den notwendigen Zugeständnissen bereit sein. Vance äußerte sich zudem scharf zum iranischen Atomprogramm und den konventionellen Streitkräften des Landes.
Wir halten bei den Verhandlungen alle Trümpfe in der Hand. Offen gesagt wollen wir, dass die Verhandlungen erfolgreich sind, aber selbst wenn sie es nicht sind, haben wir unsere grundlegende Aufgabe erfüllt. Und die besteht darin, sicherzustellen, dass die Iraner niemals eine Atomwaffe besitzen.
TEHERANS HALTUNG WIRD BEOBACHTET
Vance behauptete, dass es innerhalb der iranischen Führung Kreise gebe, die mit dem aktuellen Kurs unzufrieden seien. Die Haltung am Verhandlungstisch deute auf interne Spannungen in Teheran hin. Laut Vance werde sich die Ernsthaftigkeit der iranischen Seite nicht nur an Worten, sondern an konkreten Taten messen lassen.
Vance erklärte, die Trump-Regierung konzentriere sich mehr auf die Taten als auf die Worte des Irans und habe „einige positive wie negative Signale“ wahrgenommen. Der US-Vizepräsident betonte, dass Washington im Falle einer diplomatischen Sackgasse weiterhin über zahlreiche Optionen verfüge.