Vatikan: Treffen zwischen Papst Leo XIV. und US-Außenminister Rubio verlief herzlich
In einer Erklärung des vatikanischen Presseamtes wurde mitgeteilt, dass das Treffen zwischen US-Außenminister Marco Rubio und Papst Leo XIV. in einer herzlichen Atmosphäre stattfand. Dabei fand ein Meinungsaustausch über Regionen statt, die von Kriegen, politischen Spannungen und humanitären Krisen betroffen sind, insbesondere im Iran und im Libanon.
İHA
Das vatikanische Presseamt hat eine Erklärung zu dem Treffen zwischen US-Außenminister Marco Rubio und dem geistlichen Oberhaupt der Katholiken, Papst Leo XIV., veröffentlicht.
In der vom Presseamt herausgegebenen Mitteilung wurde betont, dass im Rahmen der Gespräche, die in einer herzlichen Atmosphäre stattfanden, das gemeinsame Engagement für die Vertiefung der guten bilateralen Beziehungen zwischen dem Vatikan und den USA bekräftigt wurde. Zudem wurde erklärt, dass ein Meinungsaustausch zu aktuellen regionalen und globalen Entwicklungen stattfand, insbesondere mit Blick auf Regionen, in denen Kriege, politische Spannungen und humanitäre Krisen herrschen.
Es wurde festgehalten, dass bei dem Treffen neben dem Iran und dem Libanon, wo politische und militärische Spannungen anhalten, auch die Lage in verschiedenen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent erörtert wurde. In der Mitteilung wurde zudem mitgeteilt, dass Themen bezüglich Kuba, das in letzter Zeit Spannungen in seinen Beziehungen zu den USA erlebt, ebenfalls besprochen wurden.
Das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefundene Treffen war der erste Kontakt zwischen dem Oberhaupt der katholischen Kirche und einem Vertreter des Kabinetts von US-Präsident Donald Trump nach etwa einem Jahr. Die beiden sprachen etwa eine halbe Stunde lang miteinander.
Trump hatte auf den Papst reagiert
Diese Entwicklung folgt auf die jüngsten Spannungen zwischen Trump und Papst Leo XIV. Leo, der erste US-amerikanische Papst, hatte sich den Unmut Trumps durch seine Kritik am Krieg der USA und Israels gegen den Iran sowie an der harten Einwanderungspolitik der Trump-Regierung zugezogen.
Trump antwortete gestern auf die Frage, ob er eine Nachricht an Papst Leo XIV. habe: "Er sagte, glaube ich, dass der Iran Atomwaffen besitzen könnte. Aber ich sage, das können sie nicht.
Denn wenn das passiert, wird die ganze Welt als Geisel genommen. Wir werden nicht zulassen, dass das geschieht. Das ist meine einzige Botschaft." Der US-Präsident hatte bereits im April erklärt: "Er versteht nicht, was im Iran vor sich geht, er sollte nicht über Krieg sprechen."