Venezuela fordert 7 Länder auf, ihr diplomatisches Personal abzuziehen
Venezuela hat 7 lateinamerikanische Länder aufgefordert, ihr diplomatisches Personal aus dem Land abzuziehen.
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Die venezolanische Regierung hat 7 lateinamerikanische Länder aufgefordert, ihr diplomatisches Personal aufgrund ihrer Äußerungen zu den Präsidentschaftswahlen "umgehend" aus Venezuela abzuziehen.
In einer Erklärung der venezolanischen Regierung wurde begründet, dass Argentinien, Chile, Costa Rica, Peru, Panama, die Dominikanische Republik und Uruguay im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl vom 28. Juli Äußerungen getätigt hätten, die eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes darstellten. Aus diesem Grund forderte man diese Länder auf, ihre diplomatischen Vertreter in Venezuela unverzüglich abzuziehen.
In der Erklärung, in der es hieß, dass auch die Regierung von Nicolas Maduro ihr gesamtes diplomatisches Personal aus diesen 7 Ländern abziehen werde, wurden folgende Worte festgehalten:
"Venezuela hat das Recht auf Selbstbestimmung. Venezuela ist in der Lage, die notwendigen Maßnahmen gegen all diese Handlungen zu ergreifen, die den Frieden und das Zusammenleben bedrohen. Wir weisen diese Erklärungen, die versuchen, die Wahlergebnisse zu ignorieren, auf das Schärfste zurück."
Argentinien, Chile, Costa Rica, Peru, Panama, die Dominikanische Republik und Uruguay hatten in ihren Erklärungen zu den Wahlen in Venezuela ihre tiefe Besorgnis über die Präsidentschaftswahl zum Ausdruck gebracht.
Diese Länder hatten die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zu einer "dringenden" Sitzung einberufen, um die Ergebnisse der in Venezuela durchgeführten Wahlen vollständig zu überprüfen.
Den vom Wahlrat bekannt gegebenen Ergebnissen zufolge hatte Maduro die Präsidentschaftswahl mit 51,20 Prozent zum dritten Mal gewonnen.