Verdacht auf Kräutergetränk in Nigeria: 24 Menschen gestorben, lokaler Verkauf gestoppt
Im Bundesstaat Ondo wurden zahlreiche Personen nach dem Konsum eines Kräutergetränks ins Krankenhaus eingeliefert. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet und den Verkauf vorübergehend verboten.
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Im Bundesstaat Ondo im Südwesten Nigerias sind 24 Menschen nach dem Konsum eines „Kräutergetränks“ ums Leben gekommen. Nach dem Vorfall wurden zahlreiche weitere Personen mit Verdacht auf eine Vergiftung in Krankenhäuser eingeliefert.
Berichten der nigerianischen Presse zufolge traten die Fälle in den Städten Araromi Obu und Odigbo im Bundesstaat Ondo auf. Nachdem Personen, die dasselbe Getränk konsumiert hatten, erkrankten, wurden Gesundheitsdienste und lokale Behörden in der Region aktiv.
Die Behörden teilten mit, dass die genaue Todesursache noch nicht geklärt sei. Als Vorsichtsmaßnahme wurden der Verkauf und der Konsum ähnlich lokal hergestellter Getränke in den Städten vorübergehend untersagt.
Der Polizeikommissar von Ondo, Felix Ohagwu, gab bekannt, dass eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet wurde. Ohagwu erklärte, dass man in enger Abstimmung mit der Regierung des Bundesstaates, dem Gesundheitsministerium und den Gesundheitsbehörden vor Ort arbeite.
Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, die Inhaltsstoffe des Getränks sowie die mögliche Quelle der Vergiftung, die zu den Todesfällen führte, zu identifizieren.