Verdacht auf Passausstellung für Assad-Verwandte! Konsularische Dienste ausgesetzt
Die syrische Botschaft in Beirut hat ihre konsularischen Dienste aufgrund des Verdachts auf die Ausstellung gefälschter Pässe für Verwandte von Baschar al-Assad ausgesetzt.
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Die syrische Botschaft in Beirut hat ihre konsularischen Dienste aufgrund des Verdachts auf die Ausstellung gefälschter Pässe für Verwandte von Baschar al-Assad ausgesetzt.
Die syrische Botschaft in Beirut gab eine entsprechende Erklärung zu dem Vorfall ab.
In der Erklärung heißt es:
"Die Botschaft der Syrischen Arabischen Republik in Beirut gibt auf Anweisung des Außenministeriums bekannt, dass die konsularischen Arbeiten in der Botschaft bis auf Weiteres ausgesetzt sind."
Zu den Gründen für die Einstellung der konsularischen Dienste wurden keine Angaben gemacht.
Unterdessen erklärten libanesische Sicherheitskreise gegenüber Associated Press unter der Bedingung der Anonymität, dass die syrische Botschaft die konsularischen Dienste eingestellt habe, weil der Ehefrau und der Tochter eines Cousins von Baschar al-Assad gefälschte Pässe ausgestellt worden seien.
In Berichten der libanesischen Presse wurde behauptet, dass Huzeym, die Ehefrau von Dureyd Assad – dem Sohn von Assads Onkel Rifaat al-Assad –, sowie deren Tochter Şems nach Ablauf ihrer Pässe heimlich in den Libanon eingereist seien. Um schnell nach Ägypten weiterreisen zu können, sollen sie hohe Summen gezahlt haben, um die Gültigkeitsdauer ihrer Pässe in der Botschaft fälschen zu lassen.