Versuchter Brandanschlag auf türkische Moschee in Deutschland: Hakenkreuz an die Tür geschmiert
Während Israel mit Bombardierungen das palästinensische Volk und Siedlungsgebiete ins Visier nimmt, steigen die Spannungen weltweit. Vorgestern wurde eine türkische Moschee in Deutschland Ziel eines rassistischen Angriffs.
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In der Ortschaft Dahlhausen nahe der deutschen Stadt Bochum wurden an die Tür der Sultan-Ahmet-Moschee, die der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DİTİB) angegliedert ist, Hakenkreuze und Davidsterne geschmiert. Zudem wurde versucht, die Rollläden der Moschee in Brand zu setzen.
Güngör Kadir Güven, der Vereinsvorsitzende der DİTİB Sultan-Ahmet-Moschee in Dahlhausen, erklärte, dass Gemeindemitglieder, die zum Morgengebet kamen, den Angriff in der vergangenen Nacht bemerkt hätten.
Güven gab an, dass zunächst versucht wurde, die Moschee in Brand zu setzen, und fügte hinzu: "Anschließend wurden Hakenkreuze und Davidsterne an die Eingangstür geschmiert. Glücklicherweise haben die Rollläden trotz mehrerer Versuche kein Feuer gefangen; wäre dies geschehen, hätte es zu einer Katastrophe führen können. Wir verurteilen diesen Angriff auf die Moschee aufs Schärfste. Wir fordern, dass der oder die Täter so schnell wie möglich gefasst und der Justiz übergeben werden."
Güven drückte die Besorgnis der Moscheeverwaltung und der Gemeinde aus und teilte mit, dass sie die Informationen über den Angriff an die Polizei weitergegeben hätten.
Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.