Vertreter Irlands und Portugals zeigen beim Eurovision-Finale Unterstützung für Palästina
Die irische Vertreterin Bambie Thug und die portugiesische Vertreterin iolanda haben bei ihren Finalauftritten beim Eurovision Song Contest 2024 im schwedischen Malmö Botschaften zur Unterstützung Palästinas eingebaut.
AA
In den sozialen Medien geteilte Aufnahmen zeigen, dass Bambie Thug bei ihrem Finalauftritt mit der Aufschrift „Waffenstillstand“ im Gesicht auftrat, die zuvor von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) untersagt worden war.
Bambie Thug sang ihr Lied „Doomsday Blue“ mit einer Aufschrift im Gesicht, die in der alten keltischen Ogham-Schrift „Waffenstillstand“ bedeutet.
Am Ende ihres Auftritts erklärte die irische Sängerin: „Liebe wird Hass immer besiegen.“
Es bleibt abzuwarten, wie die EBU auf diese Aktion reagieren wird, nachdem sie diese zuvor untersagt hatte.
UNTERSTÜTZUNG FÜR PALÄSTINA DURCH DIE PORTUGIESISCHE EUROVISION-VERTRETERIN
Die Portugal vertretende iolanda rief nach ihrem Auftritt mit dem Lied „Grito“: „Der Frieden wird siegen.“
iolanda trug auf ihren Fingernägeln Motive, die an das Muster eines Palästinensertuchs (Kufiya) erinnern.
Bambie Thug hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie den israelischen Rundfunksender KAN bei der EBU wegen dessen Vorgehens gegen sie gemeldet habe und betonte, dass Israel nicht länger die Teilnahme am Wettbewerb gestattet werden dürfe.
Die Sängerin, die am 7. Mai im ersten Halbfinale auftrat, hatte bestätigt, dass sie von der EBU gezwungen wurde, die in Ogham-Schrift auf ihren Körper geschriebenen Botschaften „Freiheit für Palästina“ und „Waffenstillstand“, mit denen sie ihre Unterstützung für Palästina zeigen wollte, zu entfernen.