Verurteilung durch den Iran nach Schiffsangriff im Kaspischen Meer

Nachdem Selenskyj erklärt hatte, dass russische und mit dem Iran verbundene Schiffe im Kaspischen Meer angegriffen wurden, bezeichnete Teheran den Angriff als Verstoß gegen die UN-Charta.

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Nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt hatte, dass ukrainische Streitkräfte eine Operation gegen russische und mit dem Iran verbundene Ziele im Kaspischen Meer durchgeführt hätten, kam es zu einer scharfen Reaktion aus dem Iran.

Selenskyj gab an, dass bei den Angriffen neben einem russischen Kriegsschiff auch Schiffe ins Visier genommen wurden, die militärische Ausrüstung und Fracht vom Iran nach Russland transportiert haben sollen.

Das iranische Außenministerium verurteilte in einer schriftlichen Erklärung den Angriff auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer „aufs Schärfste“. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass es infolge des Angriffs zu einer Explosion auf dem Schiff gekommen sei, ein Seemann ums Leben gekommen sei und eine weitere Person verletzt wurde.

Die Regierung in Teheran argumentierte, dass diese Aktion einen klaren Verstoß gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen darstelle. Das Ministerium erklärte, dass der Angriff das Risiko berge, den Krieg in der Region auszuweiten und anzuheizen.

In der iranischen Erklärung wurde zudem betont, dass der Angriff im Kaspischen Meer vom ukrainischen Präsidenten offen eingestanden wurde, was als Zeichen für die „feindselige“ Haltung der Kiewer Regierung gegenüber dem Iran gewertet wurde.