Überraschender Besuch von Bilal Erdoğan in Damaskus: Gebet in der Umayyaden-Moschee
Bilal Erdoğan hat Damaskus besucht und dort das Freitagsgebet in der Umayyaden-Moschee verrichtet. Begleitet wurde Erdoğan von hochrangigen AKP-Vertretern.
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Bilal Erdoğan, der Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, ist vor dem geplanten Besuch seines Vaters in Damaskus mit einem großen Konvoi in die syrische Hauptstadt gereist. Gemeinsam mit einer umfangreichen Delegation verrichtete Bilal Erdoğan das Freitagsgebet in der Umayyaden-Moschee.
Während des Besuchs in Damaskus wurden von den Polizeikräften der HTS umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Straßenzufahrten wurden gesperrt und ein Sicherheitsring mit Langwaffen um den Konvoi gebildet.
Vor dem Besuch wurden weder von der AKP noch von Bilal Erdoğan Informationen dazu veröffentlicht. Ob Bilal Erdoğan in Syrien weitere Kontakte pflegen wird, ist bisher nicht geklärt.
AKP-DELEGATION BEGLEITETE BILAL ERDOĞAN
Zur Delegation, die Bilal Erdoğan begleitete, gehörten der stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Abdülhamit Gül, die Oberbürgermeisterin von Gaziantep, Fatma Şahin, der ehemalige Minister für Industrie und Technologie, Mustafa Varank, der ehemalige Minister für Jugend und Sport, Mehmet Kasapoğlu, sowie der ehemalige Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Fatih Dönmez.
Die Delegation ließ vor der Moschee ein Erinnerungsfoto aufnehmen. Im Rahmen des Besuchs von Bilal Erdoğan wurden zudem das Grab von Saladin und türkische Gedenkstätten besucht.
Berichten der syrischen Presse zufolge leitete Bilal Erdoğan eine hochrangige türkische Delegation und traf bereits gestern in Syrien ein.